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BeitragVerfasst: Mo 9. Jan 2017, 17:16 
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Hallo zusammen.

Ich habe hier 0,0,2 Clemmys guttata die im Frühjahr nach draußen sollen.
Ich möchte hierfür noch ein oder zwei Becken bauen, da die Hochteiche beide besetzt sind.

Die Tiere kommen aus unterschiedlichen Quellen und liegen ein Jahr auseinander.
Die eine Nachzucht ist von Mitte 2015, die andere von Mitte 2016.
Aktuell werden sie in getrennten Quartieren gehalten.
Da beide Tiere erst seit Sommer letzten Jahres bei mir sind und gerade bei dem jüngeren Exemplar die Gesundheit in Frage steht gibt es keine Winterstarre dieses Jahr.
So wie ich die Quellen einschätze gab es das auch für das ältere Tier bisher nicht.

Aktuell schwimmt das ältere Tier in zwei miteinander verschraubt und verklebten Mörtelwannen mit 15cm Wasserstand und viel Grünzeug (Wasserlinsen, Wasserpest, etc) und Steinen sowie Wurzelholz und Nagerbrücke.
Die Grundfläche dürfte so 60x60cm sein.

Das jüngere Tier schwimmt (wenn es denn mal schwimmt) in einer einzelnen Mörtelwanne mit noch mehr Struktur und noch mehr Grünzeug.
Bei beiden Tieren ist UV Beleuchtung (Jetter 70 Watt bzw. 35 Watt) und Grundbeleuchtung installiert.
Die Beleuchtungsdauer ist aktuell an die Tagesdauer angepasst, die Wärmeverhältnisse sind, von der Grundtemperatur ausgehend, so bei 20° Raumtemperatur mit leichter Nachtabsenkung.

Das jüngere Tier hat zu den 35 Watt UV noch einen 60 Watt Halogenspot mit parallel ausgerichtetem Lichtkegel bekommen, um die Temperaturzonen breiter zu gestalten und mehrere Sonnenplätze zu ermöglichen.

Ich möchte im Frühjahr das größere Tier raussetzen und dafür ein Behältnis bauen (eigentlich auch das jüngere Tier, aber da weiß ich nicht mal sicher ob es das Frühjahr erlebt).

Da hier schon zwei Hochteiche für andere Tiere stehen dachte ich an einen weiteren Hochteich, allerdings im Kleinformat.
Ich habe mich beim User Ain't it umgesehen und seine Idee mit den 1,4m mal 0,7m Jungtierbecken gefällt mir ganz gut.
Ich würde das gerne nun als "Hochbeet" gestalten, damit der Schattenwurf durch eine nahe Hecke keine Rolle in den Abendstunden spielt (habe ich beim ersten Hochteich nicht beachtet und halte dort jetzt die Hecke kürzer).
Die Position an einer Hauswand scheidet aufgrund der Beschattung der nebenstehenden Häuser aus.
Die freistehende Hochbeetposition macht die Geschichte natürlich anfälliger für auskühlen, aber das lässt sich leider nicht ändern.
Mehr Holz oder mehr Holzdicke zwischen Folie und Umgebung plus Deckel im Frühbeetstil sind die einzigen Gegenmaßnahmen die mir so aktuell einfielen.
Lüftung ist da natürlich in der Übergangszeit ein Thema.
In der warmen Zeit kann der Deckel einfach weg.

Die Frage ist, ob die Gestaltung für Emys auch bei mir passt.
Ich dachte ebenfalls an einen knappen Quadratmeter pro Tier, mit 20-30 Zentimeter Wassertiefe für das ältere Tier.
Die Grundfläche könnte ich mir auch mit 1mx1m vorstellen, was für mich vom Handling her besser wäre.
Ich möchte Flach und Tiefwasserbereich einbringen und frage mich ob ich das mit Unterlagen unter der Folie schon gestalten sollte oder besser mit Bodengrund, was es mir ermöglicht die Gestaltung zwischen den Jahren einfacher anzupassen.
Viel Struktur mit Totholz, viel Grünzeug, Laub dürfte selbstverständlich sein.
Ich möchte viele Verstecke bieten.
Ich hoffe mit dieser Größe die nächsten drei Jahre auskommen zu können.

Ich überlege noch einen Landteil mit entsprechender Sandtiefe direkt einzubringen.
Ich weiß nicht ob sich das bei Clemmy guttata Jungtieren "lohnt".
Bepflanzung ist sicher sinnvoll.

Hat da jemand Erfahrungswerte und oder Ideen?
Meinungen sind willkommen.


Zum jüngeren Jungtier:
Es ist verhältnismäßig klein geblieben zu anderen aus seinem Schlupf (gibt lockeren Kontakt zur Quelle), hat eine kleine Unregelmäßigkeit in den Schildern über den Analschildern und fraß von Anfang an eher unregelmäßig und unregelmäßig viel und hat sich im Vergleich zum älteren Tier daneben sehr wenig entwickelt.
Es ist agil wenn man es erschreckt oder aufscheucht beim Reinigen oder Füttern, sonnt sich unregelmäßig und verbringt auch gerne mal Tage in Deckung ohne Futter anzurühren.
Ich kann es aktuell nicht genau in Worte fassen, aber weil dieses Tier halt "der Zwerg" in seinem Schlupf war und sich so "anders" gibt habe ich das Gefühl es könnte eines der Tiere sein, die es draußen nie geschafft hätten.
Nicht zuletzt deswegen konnte ich es sehr günstig erwerben.
Ich möchte jetzt hier Ideen suchen was ich weiter tun könnte um es dennoch durch zu bringen.
Das es dann am Ende dennoch irgendwann ausfallen könnte ist mir bewusst, hindert mich aber nicht.

Ich bin offen für Fragen, fragt einfach alles, ich bin sicher ich habe nicht alles im Blick was ihr an Informationen dafür benötigt.


Gruß


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BeitragVerfasst: Di 10. Jan 2017, 08:41 
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D.Klein hat geschrieben:
Ich möchte Flach und Tiefwasserbereich einbringen und frage mich ob ich das mit Unterlagen unter der Folie schon gestalten sollte oder besser mit Bodengrund, was es mir ermöglicht die Gestaltung zwischen den Jahren einfacher anzupassen.

Ich habe beides schon ausprobiert und würde dir bei Jungtierbecken zu letzterem raten, ist flexibler und ggfs. auch besser zu reinigen. Die Flachwasserzonen kannst du mit größeren Pflanzschalen etc. realisieren.


D.Klein hat geschrieben:
Ich überlege noch einen Landteil mit entsprechender Sandtiefe direkt einzubringen.

Evtl. kannst du auf die Flachwasser-Pflanzschale eine kleinere, leicht aus dem Wasser ragende Schale stellen. Manche scheuen Jungtiere sonnen sich lieber halb versteckt in Pflanzen.

CU, A.

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BeitragVerfasst: Di 10. Jan 2017, 15:10 
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Danke für den Tip.

An eine Bepflanzung mit etwas höher wachsendem dachte ich auch mal.
Seegras oder was vergleichbares fiele mir spontan ein.
Die Zwischenräume zwischen den Pflanzen dürften wunderbare Verstecke und Sonnenflecken bieten für Jungtiere.

Gruß


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BeitragVerfasst: Fr 13. Jan 2017, 09:42 
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Kleiner Nachtrag zum Problemtier:
Ich probiere jetzt mal diverse Futtermittel durch und biete täglich was anderes an.
Das "Lieblingsfutter" rote Mückenlarven gehört da auch zu.
Mal sehen ob was weggeht.
Ansonsten bleibe ich weiter bei Beobachtung.


Frage zum Themenkomplex Außengehege Gestaltung:

Ich habe im braunen Forum Knarfs Beiträge zur Außengehegegestaltung bei Mauremys japonica und Pseudemys nelsoni gefunden.
Verlinken will ich es nicht, der eine oder andere hat es vielleicht noch im Kopf: Knarf montierte damals günstige Baumarkt Frühbeete (ich glaube 1m*1,2m) und versah diese geschützte Grundfläche mit Wasseranteilen in Form von Mörtelwannen und Foliengeschichten.

Ich las mehrfach, unter anderen bei Dirk Nowak, von mindestens 30% Landanteil in Gehegegestaltungen für Clemmys guttata.
Da ich hier wahrscheinlich noch eine Weile bleibe wäre es sinnstiftend das Außengehege doch so zu gestalten das es längerfristig funktioniert.
Daher wollte ich über die Zusammenstellung dieses Landteils ein wenig in Erfahrung bringen.
Wahrscheinlich macht auch etwas mehr Grundfläche als 1m² Sinn.
Da Geschlechter noch eine Weile ungeklärt bleiben werden, sollte ein potentieller Eiablageplatz einfach integriert werden.
Ich dachte an eine Fläche von 20cm*20cm für die Eiablage, mit 20cm Tiefe.
15cm mindestens las ich mehrfach, ich habe da alle Freiheiten.
Ich dachte daran ein Sand - Walderde Gemisch zu verwenden, was in einem entsprechenden Gefäss im Gelände eingelassen wird.

Bei der Gestaltung des Landteils wollte ich nah am Habitat bleiben, deswegen bin ich da noch nicht sicher und suche Inspiration.
Aus einer angrenzenden Schonung, demnächst genutzt als Neubaugebiet, könnte ich mir Waldboden entnehmen.
Bei der Suche nach Habitatinformationen las ich bis dato folgendes:

https://www.researchgate.net/profile/Ro ... 000000.pdf

ftp://ftp.manomet.org/Water/For_DEP/Lit ... itzgus.pdf

... und googelte viel nach Bildern.

Meine Vorstellung von einem mir möglichen Gehege dreht sich, was den Landteil angeht, um eine Mini Feuchtwiese mit Moosanteil und etwas totem Weißholz sowie Laub.
Farn in einem Frühbeet am Leben erhalten (was den Sommer angeht) stehe ich skeptisch gegenüber, aber schattige Ecken auf Land lassen sich ja auch anders realisieren.
Bevorzugt Pflanzen die feuchte Füße mögen.
:denken:

Ich dachte auch schon an ein Schwarzwasser Habitat mit Sphagnum, aber die Verschmutzung durch die Schildkröte würde recht bald dem Sphagnum den Garaus machen und die Wasserpest bzw. Wasserlinsen brauchen ja eher mehr Nährstoffe als Sphagnum vertragen kann.
Als Teil des Substrates auf dem Landteil kann ich das natürlich nutzen.

Wie geschrieben soll der Wasseranteil ansteigend verlaufen, ich gehe von ca. 30cm reiner Wassertiefe aus und möchte einen großzügigen Flachwasseranteil realisieren.
Dieser Wasserteil soll mit ordentlich Totholz und Wasserpest, Wasserlinsen und Hornkraut bestückt werden.
Liefert Deckung und Aufstiegsmöglichkeiten.
Schilf oder was vergleichbares möchte auch reinsetzen, nicht zuletzt für mehr Deckungsgefühl und schattige Ecken.

Ich möchte außerdem einige Zentimeter weichen Bodengrund realisieren.
Ich dachte da an bis zu 10cm inklusive einer Laubschicht.
Empfiehlt sich da Teicherde oder könnte ich auch Walderde nehmen?
Oder doch lieber klassisch Sand?

Fragen über Fragen.
:roll:

Gruß


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BeitragVerfasst: Fr 13. Jan 2017, 10:38 
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D.Klein hat geschrieben:
Kleiner Nachtrag zum Problemtier:
Ich probiere jetzt mal diverse Futtermittel durch und biete täglich was anderes an.

Lebende Regenwürmer hast du wahrscheinlich schon probiert? Wobei die "Rotwürmer", die es zu kaufen gibt, manchmal nicht so beliebt sind, weil sie stinken.


D.Klein hat geschrieben:
Ich dachte an eine Fläche von 20cm*20cm für die Eiablage,

Hm, wenn ich bedenke welche Strecken meine Emys vor jeder Eiablage zurücklegen - Hunderte von Meter bis sie einen ihrer Meinung nach geeigneten Platz finden - scheint mir 20x20 ziemlich klein. Es ist zwar jedes Jahr dasselbe eng begrenzte Fleckchen, aber vorher muss gelaufen werden...



D.Klein hat geschrieben:
Bevorzugt Pflanzen die feuchte Füße mögen.

Winterhartes Zyperngras, Pfennigkraut und eine Pflanze, die so aussieht. Vielleicht weiß einer, was das ist:

Image

Gemeint ist die kleinblättrige Pflanze, die langen Blätter sind Zyperngras. Alle drei sind sehr wuchskräftig und bestens für den Übergang zwischen Wasser und Land geeignet. Sie wachsen an Land wie in gewisser Wassertiefe (aber emers) und zwar egal ob Gartenteich, im Frühbeetteich und im AQ (Bild).


D.Klein hat geschrieben:
Ich möchte außerdem einige Zentimeter weichen Bodengrund realisieren.

Beim Bau meines Gartenteiches hatte ich ursprünglich vor, zum besseren Pflanzenwachstum überall eine Schicht Gartenerde einzubringen, die dann mit einer Schicht Sand abgedeckt werden sollte. Nachdem mich mein Profi-Teichbauer für verrückt erklärt hat, habe ich die Idee leider aufgegeben. Da ich den Teich aber extra für weichen Bodengrund entsprechend mit Stufen (nicht schräg verlaufend) designed hatte, habe ich wenigstens - gegen seinen ausdrücklichen Rat - eine dicke Schicht Sand eingebracht. Das hat sich im Aquarium ja bestens bewährt hat, ist bei Teichen wohl aber unüblich. Im Nachhinein habe mein Einknicken bedauert und im Randbereich einige Stellen neu aufgebaut, diesmal mit Erde unter dem Sand. Das Pflanzenwachstum ist an diesen Stellen phänomenal besser als an den reinen Sandstellen.


Zu den mehr Clemmys spezifischen Fragen kann ich nichts sagen...


CU, A.

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BeitragVerfasst: Fr 13. Jan 2017, 11:40 
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Ain't it? hat geschrieben:
Lebende Regenwürmer hast du wahrscheinlich schon probiert? Wobei die "Rotwürmer", die es zu kaufen gibt, manchmal nicht so beliebt sind, weil sie stinken.


Lebende, selbst ergrabene Regenwürmer wurden angenommen und sorgten für sehr rege Aktivität.
Bei gekauften Würmern habe ich genau dieses Problem, die kamen nicht an und flüchteten sich in den Bodengrund.
Aktuell haben wir hier dick Schnee und Maulwurf, Dachs und Co. haben meine direkt erreichbaren Stellen ziemlich abgegrast.
Ab und an ergatter ich aber dennoch den einen oder anderen Wurm.
Ich kann aber, mangels Sichtung und dank des Bewuchses, nicht nachvollziehen ob die jemals gefressen werden oder auch nur bemerkt.

Das ältere Tier kann damit mittlerweile aus der Hand gefüttert werden.

Ain't it? hat geschrieben:
Hm, wenn ich bedenke welche Strecken meine Emys vor jeder Eiablage zurücklegen - Hunderte von Meter bis sie einen ihrer Meinung nach geeigneten Platz finden - scheint mir 20x20 ziemlich klein. Es ist zwar jedes Jahr dasselbe eng begrenzte Fleckchen, aber vorher muss gelaufen werden...


Hmm... ich kam auf die 20*20 aufgrund der Erfahrungen in der Aquarienhaltung.
Aber es stimmt schon, da kann ja nicht gewandert werden, daher reicht das wohl.
Ich werde größer dimensionieren.
Oder den "festen" Landteil direkt so tief und grabfähig konzipieren und damit mehr mögliche Fläche generieren.

Ain't it? hat geschrieben:
Winterhartes Zyperngras, Pfennigkraut und eine Pflanze, die so aussieht. Vielleicht weiß einer, was das ist:


Ich kenne das leider nicht.
Bzgl. winterhartem Zyperngras muß ich mal rumfragen.

Wäre ein heimisches Efeu zu riskant bzgl. Anknabbergefahr?

Ain't it? hat geschrieben:
Beim Bau meines Gartenteiches hatte ich ursprünglich vor, zum besseren Pflanzenwachstum überall eine Schicht Gartenerde einzubringen, die dann mit einer Schicht Sand abgedeckt werden sollte. Nachdem mich mein Profi-Teichbauer für verrückt erklärt hat, habe ich die Idee leider aufgegeben. Da ich den Teich aber extra für weichen Bodengrund entsprechend mit Stufen (nicht schräg verlaufend) designed hatte, habe ich wenigstens - gegen seinen ausdrücklichen Rat - eine dicke Schicht Sand eingebracht. Das hat sich im Aquarium ja bestens bewährt hat, ist bei Teichen wohl aber unüblich. Im Nachhinein habe mein Einknicken bedauert und im Randbereich einige Stellen neu aufgebaut, diesmal mit Erde unter dem Sand. Das Pflanzenwachstum ist an diesen Stellen phänomenal besser als an den reinen Sandstellen.


Ich habe letztes Jahr ein altes 1,20er Aquarium in den Garten gestellt mit viel Gartenerde als Substrat und dort einfach mit Regenwasser Wasserlinsen, Wasserpest und eine gekaufte Fertigschale Schilfartiges angezogen, das ging auch richtig gut.
Ich hatte erst Sorge das könnte dauerhaft trübe sein oder schnell aufwirbeln, aber nach einigen Tagen war das so unauffällig wie sonst halt Sand.

Ich denke ich mache das einfach mal.
Bei dem kleinen Wasservolumen kann ja nicht soviel schiefgehen.

Bzgl. Sand habe ich hier in zwei anderen Anlagen gute Erfahrungen gemacht mit Basalteinstreusand, zusatzfrei.
Der ist halt im Wasser fast schwarz und sorgt so für dunkeln Bodengrund.
Das ist auch in allen Aquarien hier und scheint von den Tieren vor hellem Sand favorisiert zu werden.


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BeitragVerfasst: Do 26. Jan 2017, 19:38 
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Zwischenzeitlich hat sich einiges getan.
Ich habe die Sonnenstunden auf 7 angehoben und das Jungtier hat darauf gut reagiert.
Ich habe parallel einen Halogenspot parallel geschaltet, um die Wärme am Tag etwas anzuheben.
Mittlerweile nimmt das Tier wieder Futter auf und ist ab und an beim Sonnen zu sehen.

Nun habe ich Wiegetag gehabt.
Anbei einige Fotos und die Waageergebnisse:

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Gibt es von der Anomalie am Wirbelschild hinten abgesehen etwas zu erkennen?
Kann jemand die Wachstumsstreifen bewerten oder sonstwie Meinung kundtun?



NZ 2016, aktuell 44mm Carapaxlänge und 12 Gramm.


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BeitragVerfasst: Do 26. Jan 2017, 19:42 
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Die NZ 2015 ist mit 58mm Carapaxlänge und 29 Gramm wie erwartet etwas kräftiger.

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IMG_9312forum.jpg [ 43.63 KiB | 143-mal betrachtet ]


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Da ich bei Clemmys blutiger Anfänger bin wäre ich über Meinungen und Anregungen ernsthaft dankbar.

Gruß


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