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 Betreff des Beitrags: Re: Auf dem Landteil
BeitragVerfasst: Sa 4. Feb 2017, 18:34 
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Schneckenschubser hat geschrieben:
Hi

alfriedro hat geschrieben:
Jetzt habe ich jedoch wieder eine Frage: Muss ich mir Sorgen machen, weil die Zierschildkröten fast ständig das Landteil aufsuchen, wenn sie nicht gefüttert werden, auch wenn die Wärmelampe schon abgeschaltet ist? Dabei ist das Wasser wärmer als die Luft. :motz: Kann es sein, dass die zierlichen Zierschildkröten von den rustikalen Europäern "abgenervt" sind?


Das kann schon ein Zeichen von Stress sein... :denken:

Andererseits hab ich eine adulte Trachemys hier, welche auf dem Landteil sehr oft sehr tief einpennt. So tief das sie mit dem Gesicht auf dem Holz liegt, Stunden nach dem die Lampe aus ist... :haha:

Draußen im Teich zeigt sie dieses Verhalten nicht. :denken:

lg Marco



Heute habe ich den Chrysemys ein eigenes Aquarium gegeben. Sie sind kaum mehr mit den Emys mitgewachsen. Die kleinste der Emys ist schon erheblich größer als die Chrysemys. Anfangs waren sie ganz gleich groß. Die Zierschildkröten sind auch ständig aufs Landteil offenbar geflüchtet, auch wenn die Strahler aus waren. Sie haben zwar gut gefressen und genug Wärme hatten sie auch. Aber sie machten mir immer mehr den Eindruck, dass sie sich nicht wohl fühlen. Die Emys, die jetzt schon um einiges überlegen sind, haben sie herumgekegelt, wenn es Futter gab und auch einfach so beim Herumstöbern.
Im neuen Aquarium verhalten sich die Zierschildis ganz ruhig und entspannt und haben es auch nicht mehr nötig aufs Landteil zu klettern. Können sie das Wachstum wieder aufholen und mit den Emys mitziehen?

Grüße, Al

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf dem Landteil
BeitragVerfasst: Sa 4. Feb 2017, 20:36 
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Hi.

Hast du die Tiere denn aktuell gewogen?
Wie groß ist der Unterschied?


Gruß


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 Betreff des Beitrags: Re: Auf dem Landteil
BeitragVerfasst: So 5. Feb 2017, 18:51 
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Aktuell nicht, aber die Differenzen sind schon sehr augenscheinlich. Die Letzte Wägung war am 13.01. Da sind die Emys vom 17.12. bis dahin von 6 g auf 10 g bzw. die Kleinste von 5g auf 7g gewachsen. Auch da schon blieben die Chrysemys weit zurück und wuchsen von 5 g auf 6 g. Am kommenden WE wiege ich sie erneut. Ich schätze, dass die Chrysemys vielleicht 7 g haben, wobei die Emysin zwischen bei 13 g bis 9 g liegen.

Ich habe auch eine Längenzuwachsmessung gemacht, habe allerdings nicht die Anfangsgröße. Die größte Emys war damals 32 mm groß (Karapax), die Kleinste 26 mm, die Chrysemys lagen da bei 26 und 27 mm. Ich schätze sie jetzt auf 27 und 28 mm, die Emys auf 32 - 40 mm.

Am nächsten WE dann Genaues.

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf dem Landteil
BeitragVerfasst: Sa 11. Feb 2017, 18:05 
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Arten: Emys orbicularis orbicularis Typ IIa, Chrysemys picta marginata
Aktuelle Messung von heute, 11.02.17:

größte Emys: 37 mm, 15 g; 13.01.17: 32 mm, 10 g; 17.12.16: x mm, 6 g (nachträglich geschätzt 27 mm)
kleinste Emys: 31 mm, 11 g; 13.01.17: 26 mm, 7 g; 17.12.16: x mm, 4 g (nachträglich geschätzt 25 mm)

sechs Emys im Mittel: 33,67 mm, 12,7 g, letzte Messung: 13.01.17: 28,58 mm, 8,0 g, Messung 17.12.16: x,xx mm, 4,83 g

Zuwachs im Mittel in % seit 13.01.17: 158,4 (17.12.16 - 13.01.17: 166,6), seit 17.12.16: 262,3


Chrysemys 1: 28 mm, 7 g; 13.01.17: 26 mm, 6 g; 17.12.16: x mm, 5 g (nachträglich geschätzt 25 mm)
Chrysemys 2: 29 mm, 8 g; 13.01.17: 27 mm, 6 g; 17.12.16: x mm, 5 g (nachträglich geschätzt 25 mm)

Zuwachs im Mittel in % seit 13.01.17: 125,0 (17.12.16 - 13.01.17: 120,0), seit 17.12.16: 150,0

Die Chrysemys sind unterproportional mit den Emys gewachsen. Sie wurden in den ersten 2 Monaten gemeinsam gehältert. Seit 4.02.17 werden die Chrysemis separat gehältert unter gleichen Bedingungen. Ein beschleunigter Zuwachs ist seit dem zumindest optisch registrierbar.

Verhalten: Die Emys verhalten sich wesentlich lebhafter als die Chrysemys. Die Fortbewegung im Wasser ist zumeist laufend über dem Grund oder an der Oberfläche treibend, selten schwebend, zutraulich; Chrysemis überwiegend schwebend, etwas scheu.

Derzeit Fütterung 2x täglich, Menge verschieden, 2x wöchentlich nur 1 Fütterung. Die Emys nehmen jegliches Futter an und fressen gierig. Die Chrysemys verschmähen gefriergetrocknetes Insektenfutter außer rote Mückenlarven. Anscheinend ist ihnen dieses Futter zu hart. Ansonsten nicht gierig. Frostfutter aufgetaut, Fleisch (Filet von Rind, Lamm, Geflügel), Fisch (Lachs, Scholle, Nordseegarnele), Leber, gestückelte Regenwürmer mit Erde nehmen alle (je 2-3 Portionen, die ganz geschluckt werden können). Zufutter: Frischkost mit Vitamintropfen und Futterkalk 1x wöchentlich. Emys fressen außerdem meristemale Teile von Egeria densa (Wasserpest).

Begleitfische sind Xiphophorus helleri (Schwertträger). Diese wachsen hier sehr schnell. Wasserschnecken: Blasenschnecke (unbestimmte Art) und Planorbarius spec. (Posthornschnecke). Zweite Schneckenart wird gefressen.
Beleuchtungsdauer 12,5 h, Wärmestrahler 7 h, UV-Strahler 2x 1,5 h zeitlich mit Wärmestrahler 30 min überlappend, gesamt Strahlerdauer 8h. Wassertemperatur im Mittel 25°C (+/- 2°C).
Filterung in beiden Becken, Wasserwechsel 1x wöchentlich 50% mit Mulmabsaugung. Landteil: Zierkork, Dekoration mit Kies 2 mm und Steine.

Gibt es etwas, das ich verbessern kann (außer Freilandhaltung ab M-Mai)?

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf dem Landteil
BeitragVerfasst: Sa 11. Feb 2017, 22:42 
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Hi,

Zumindest hätte ich Fragen:

alfriedro hat geschrieben:
Beleuchtungsdauer 12,5 h, Wärmestrahler 7 h, UV-Strahler 2x 1,5 h zeitlich mit Wärmestrahler 30 min überlappend, gesamt Strahlerdauer 8h. Wassertemperatur im Mittel 25°C (+/- 2°C).


Womit werden die Tiere beleuchtet, welches Leuchtmittel ist für die UV Versorgung gewählt worden und warum diese Aufteilung der Beleuchtungsdauer?

alfriedro hat geschrieben:
Derzeit Fütterung 2x täglich, Menge verschieden, 2x wöchentlich nur 1 Fütterung.


Was bedeutet Menge verschieden?
Also grundsätzlich ist mir das klar, aber wieviel bekommen die Tiere tatsächlich?

Edith:

Die dritte Frage hat sich bei dem Blick auf die Daten geklärt, die Tiere scheinen 2016 geschlüpft zu sein.
Da die Diskussion ja schon mehrfach sehr ausschweifend geführt worden ist, steige ich da ungern wieder ein, aber den Erfahrungswerten nach wachsen die Tiere schnell.
Sehr schnell.


Gruß


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 Betreff des Beitrags: Re: Auf dem Landteil
BeitragVerfasst: So 12. Feb 2017, 09:58 
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D.Klein hat geschrieben:
Womit werden die Tiere beleuchtet, welches Leuchtmittel ist für die UV Versorgung gewählt worden und warum diese Aufteilung der Beleuchtungsdauer?

alfriedro hat geschrieben:
Beleuchtungsdauer 12,5 h, Wärmestrahler 7 h, UV-Strahler 2x 1,5 h zeitlich mit Wärmestrahler 30 min überlappend, gesamt Strahlerdauer 8h. Wassertemperatur im Mittel 25°C (+/- 2°C).

alfriedro hat geschrieben:
UV-Lampe: JBL UV-Spot 80W, 5000K und Radium PAR 38EC 80 W, Abstand ca. 20 cm. Außerdem eine LED-Lampe für Aquarien, Typ ähnlich wie diese http://images1.zooroyal.net/media/thumb ... 20x600.jpg



Die Staffelung der Beleuchtungsdauern soll etwas den Tagesrhythmus in der Natur simulieren. Die Wärmespitzen werden dann erreicht, wenn alle Lampen gleichzeitig an sind und werden stufenweise zu bzw. abgeschaltet. Jede Woche wird die Zeit um eine Viertelstunde verlängert, was dem Tageszuwachs im Frühjahr entspricht.

D.Klein hat geschrieben:
alfriedro hat geschrieben:
Derzeit Fütterung 2x täglich, Menge verschieden, 2x wöchentlich nur 1 Fütterung.

Was bedeutet Menge verschieden?
Also grundsätzlich ist mir das klar, aber wieviel bekommen die Tiere tatsächlich?
alfriedro hat geschrieben:
je 2-3 Portionen, die ganz geschluckt werden können

Edith:

Die dritte Frage hat sich bei dem Blick auf die Daten geklärt, die Tiere scheinen 2016 geschlüpft zu sein.
Da die Diskussion ja schon mehrfach sehr ausschweifend geführt worden ist, steige ich da ungern wieder ein, aber den Erfahrungswerten nach wachsen die Tiere schnell.
Sehr schnell.


Ja, das Wachstum ist recht zügig und das der Chrysemys hatte ich entsprechend dem der Emys erwartet. Das der Emys liegt in etwa bei dem, was für Einzelhaltung bei Wolff aufgeführt wird. Dem optischen Eindruck nach entwickeln sie sich sehr harmonisch, die Panzeroberfläche ist ganz glatt, die Haut der Weichteile seidig glänzend. Die Farbe ändert sich erstaunlicher weise ständig. Sie bekommen Muster, die wieder schwächer werden von marmoriert über getupft mal heller mal dunkler. Bei den Chrysemys erscheint gerade ein heller Strich entlang der Rippenschildernähte ähnlich denen der C. p. picta.

Geschlüpft sind alle 2016, sie kamen als sehr kleine Schlüpflinge A-Oktober zu mir und haben M-Oktober bis M-Dezember Winterruhe gehalten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf dem Landteil
BeitragVerfasst: So 12. Feb 2017, 23:43 
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alfriedro hat geschrieben:
UV-Lampe: JBL UV-Spot 80W, 5000K und Radium PAR 38EC 80 W, Abstand ca. 20 cm. Außerdem eine LED-Lampe für Aquarien, Typ ähnlich wie diese http://images1.zooroyal.net/media/thumb ... 20x600.jpg

Die Staffelung der Beleuchtungsdauern soll etwas den Tagesrhythmus in der Natur simulieren. Die Wärmespitzen werden dann erreicht, wenn alle Lampen gleichzeitig an sind und werden stufenweise zu bzw. abgeschaltet. Jede Woche wird die Zeit um eine Viertelstunde verlängert, was dem Tageszuwachs im Frühjahr entspricht.


Dann verstehe ich nicht warum die UV Lampe 2*1,5h brennt.
Natürlicher wäre es doch diese zur Mittagszeit kontinuierlich durchbrennen zu lassen.

Über die LED "ähnlich" wie die verlinkte lässt sich natürlich bezüglich Lichtausbeute und Qualität überhaupt keine Aussage treffen.

Der Verwendung deiner Mischlichtlampe halte ich auch für nicht zweckdienlich.
Es ist erstens ein altes Lampensystem was ineffizient ist und zweitens seinen emittierten UVB Anteil relativ schnell verliert.
Die Lichtqualität ist nicht mit einem HQI Leuchtmittel zu vergleichen.

Wenn du darauf bestehst unter annähernd "optimalen" (und das steht hier ganz bewusst in Anführungszeichen) Bedingungen eine Dampfzucht zu betreiben, dann wäre mein Rat an dich:
Schaffe dir zwei vernünftige UV Lichtquellen an.
Spätestens seit dem du die Gruppen getrennt hältst reicht eine ja nicht mehr aus.

Ich würde mir dieses in der Anschaffung und dem Unterhalt sehr teure Leuchtmittel sparen und umrüsten auf die einmalig teureren HQI Leuchtmittel mit erforderlicher Peripherie.

Auf Dauer sind die Dinger nochmal billiger als vergleichbare Mischlichtlampen.
Sie liefern auf demselben Verbrauchsniveau qualitativ besseres Licht, mehr UV B und dieses auch noch länger.
Namentlich würde ich hier die Produktreihen Jetter Lightstorm, Solar Raptor und Lucky Reptile erwähnen.
In der genannten Reihenfolge.

Ich verstehe deine Motivation nicht so recht die Tiere um jeden Preis so schnell wie möglich wachsen zu lassen, deute aber deinen Informationswust dergestalt das du für dich selber den Anspruch hast dieses Projekt durchoptimieren zu wollen.
Vor diesem Hintergrund verstehe ich die halbherzige Beleuchtungswahl ebenso wenig wie deine beharrliche Weigerung Rat und Kritik erfahrener Halter anzunehmen, selbst wenn diese in deinen Topics nach Meinung gefragt wurden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Auf dem Landteil
BeitragVerfasst: Mo 13. Feb 2017, 10:37 
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Arten: Emys orbicularis orbicularis Typ IIa, Chrysemys picta marginata
:denken: Was heißt eigentlich "um jeden Preis so schnell wie möglich wachsen zu lassen"? Sie wachsen. Sie wachsen schnell, weil die Bedingungen offenbar günstig sind. Die anderen wachsen nicht, weil es zu eng geworden ist und weil die Arten anscheinend nicht so gut harmonieren, also habe ich sie getrennt. Jetzt wachsen sie auch.

Die Tiere bekommen alles, was zu einem gesunden Wachstum notwendig ist: Licht mit UV-B, Wärme (gar nicht mal sehr hoch), gute Hygiene, ausgewogene und artgerechte Nahrung und das alles offenbar so, dass sie dabei ohne Defizite schnell wachsen. In der Natur gibt es ein Optimum und danach wird gewachsen. Wenn kein Optimum, dann eben weniger Wachstum. Anscheinend stimmen die Verhältnisse bei mir. Denn die Tiere sind ganz offensichtlich gesund.

Dann bekomme ich Schelte, weil ich eine Anschaffung machte, zu der ich mich kundig gemacht habe. Genauso Dinger habe ich in den Büchern und im Netz empfohlen bekommen. HQI wurde ebenfalls empfohlen, das andere war verfügbar. Es wurde geschrieben, dass eine UV-Lampe (so eine wie meine) nicht länger als drei Stunden leuchten soll/braucht. Gut, das Bessere ist des Guten Feind und ich werde ändern, was zu ändern geht. Dass es schlecht ist, sehe ich nicht. Ich habe zehn Bücher und zehn Internetseiten durchgearbeitet und umgesetzt. Warum soll das alles, was ich betreibe, das Schlechteste aus alledem sein?

Warum das Licht jetzt so geschaltet? Weil es eine Dämmerungszeit gibt, wo noch nicht das volle Licht und die volle Wärme ist. Das ist die Zeit, in der die Schildkröten am intensivsten nach Futter suchen (meine Beobachtung). Dann wird gefüttert und zwar nicht zu üppig. Später wird sich gesonnt und aufgewärmt. Weil die Mischlichtlampe wenig Wärme, aber etwas mehr Wärme abgibt als eine LED, dafür UV und später mit dem PAR-Strahler zusammen strahlt, wird sie übergangsweise zugeschaltet. Wenn sie nicht mehr als 3 h strahlen soll, dann nehme ich sie als Abstufung der Wärme- und Lichtintensität. Dabei habe ich die Beobachtung gemacht, dass die Schildkröten nicht die wärmste Zone des Lichtkegels suchen (gemessen 37°C), sondern den Rand. Auch das habe ich bei der Einstellung berücksichtigt. Die LED ist eine Aquarienleuchte mit Tageslichtspektrum. Sie ist im Vergleich zu Neonröhren sehr hell und spart Strom, gibt aber wenig Wärme ab. Das Pflanzenwachstum zeigt, dass das Licht gut ist. Weil sie den Strahlern im Wege wäre, wenn sie über die gesamte Länge des Aquariums ginge, ist sie nur halb so lang, leuchtet also nur das halbe Aquarium voll aus. Ich sehe das nicht als halbherzig, sondern überlegt. Kann ja stimmen, muss aber nicht. Vielleicht ist es ja übertrieben aufwendig, mag sein. Dann Analyse bitte sachlich.

Was heißt eigentlich "Weigerung von Rat und Kritik"? Das, was ich umsetzen kann, setze ich. Ich empfinde diese Kritik als unberechtigt.

Das mit den HQI werde ich prüfen, danke für die Empfehlung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf dem Landteil
BeitragVerfasst: Mo 13. Feb 2017, 14:35 
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Hi

LED und HQI (nicht mit HQL verwechseln) sind von der Lichtabgabe pro Watt in etwa gleich auf. Nur geben HQI eben mehr Licht und Wärme ab weil sie mehr Leistung aufweisen. Außerdem haben sie ein ausgeglicheneres Farbspektrum, verglichen mit vielen LED.

Mit LED spart man also nicht nur Strom, sondern auch Licht. Was für uns hell ausschaut, muss für andere Lebewesen noch lange nicht hell sein. Unsere Augen passen sich der gegebenen Helligkeit an.

Das Spektrum von vielen Leuchtstoffröhren und LED besteht meist aus aus drei Farbspitzen, es wurde so abgestimmt das es für das Menschliche Auge gut ausschaut. Wie Reptilien es sehen kann man nur schätzen, sie haben 4 Farbrezeptoren in ihrer Netzhaut, neben Rot, Grün und Blau auch noch Ultraviolett. Wir haben nur drei...

Was meine Meinung zu deiner Haltung angeht habe ich schon genug geschrieben. :roll:



lg Marco

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf dem Landteil
BeitragVerfasst: Di 14. Feb 2017, 05:19 
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Moin.

Wenn du tatsächlich 10 Seiten und 10 Bücher durchgelesen hast, um dann bei Mischlichtlampen zu landen, weil nur diese "verfügbar" war und die heute gängige HQI nicht, scheint es bei der Recherche nicht allzusehr in die Tiefe gegangen zu sein.
Google spuckt mir spontan eine gute Handvoll Quellen aus.

Ferner: wie sieht denn die optimale Zusammensetzung des Futters für deine Jungtiere aus?
Wie sind die Micro- und Macronährstoffe aufgeteilt und wie sieht das bei deinem Futterplan konkret aus?

Wie setzt sich das Futter bei Emys denn anteilig zusammen und wie bei den Chrysemys?

Wie garantierst du dass das wirklich das Optimum ist und nicht nur deine Wahrnehmung davon?
Das die Tiere glatt gewachsen sind liest sich ja schön, hast du denn Vergleichsmöglichkeiten?

Du bekommst hier keine "Schelte" sondern Kritik.
Und die erachten hier wohl einige Leute als gerechtfertigt.

In welchen Punkten man dich kritisiert lässt sich ja wunderbar in deinen Topics verfolgen.
Da du bisher aber Kritik an deiner Haltung nicht annimmst bzw. mit teilweise sehr ähm.... windigen Gegenargumenten widerlegst rechtfertigt in meinen Augen durchaus "Weigerung von Rat und Kritik".


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