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 Betreff des Beitrags: Re: Auf dem Landteil
BeitragVerfasst: Di 14. Feb 2017, 10:12 
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Rat 1.) Wenn du Schildkrötenschlüpflinge kaufst, lasse sie beim Züchter überwintern. (Rat kam zu spät.)
Rat 2.) Lasse die Schildkrötenschlüpflinge bis zum Frühling (März/April) in der Winterstarre. (War mir zu riskant, Fehler?)
Rat 3.) Mach es nicht zu warm. (Wie warm denn? (Wieder kühler, Schildkröten wärmen sich unter der Lampe.)
Rat 3.1.) Mach höhere Umgebungstemperatur. (Gemacht, jetzt 22°C)
Rat 3.2.) Mach längere Bestrahlung. (gemacht.)
Rat 4.) Keine Abdeckung aufs Aquarium. (aufgedeckt.)
Rat 5.) Mach 'ne bessere Beleuchtung. (kommt noch) (Beleuchtung entspricht vielen Beispielen in der Literatur.)

Welchen Rat habe ich vergessen? Welche Gegenargumente sind "windig"?

Diätplan habe ich mehrmals gepostet. Grundfutter ist gefriergetrocknete Insekten/Krebse und Zusatzkost ist dasselbe als Frostfutter aufgetaut, Fleisch, Garnelen, Fisch (Fleisch oder Fisch 2-3 x die Woche). Futter eben für carnivore Wasserschildkröten. Zwei Fütterungen am Tag. Menge ist definiert mit 2-3 mal Maul voll, was direkt geschluckt werden kann. Nicht zu vergessen Futterkalk und Vitamine, da Fleisch davon zuwenig enthält. Emys und Chrysemys gleich, Portionen größenabhängig. Eine Nährstoffanalyse in mg Fette, Eiweiße, Kohlenhydrate, Rohasche etc. pro Tier und Tag erspare ich mir jetzt mal. Das führt ohnehin zu weit und lässt sich anhand der Angaben rückschließen.

Was das Wachstum anbelangt, habe ich einen Extrathread eröffnet. Darin ist einiges über Tierphysiologie geschrieben. Wachstum entspricht der Verfügbarkeit über Ressourcen. Die Nahrungszusammensetzung bestimmt über Mangel oder Gesundheit. Die Nahrungsmenge bestimmt über die Verwertbarkeit, die Nahrungsqualität über die Organfunktionen und die Verträglichkeit. Die Wärme bestimmt die Stoffwechselgeschwindigkeit und Futterverwertung. Das Licht bestimmt die Hormonregulation und die optische Sinnestätigkeit. Die Struktur des Lebensraum bestimmt die Ausbildung der Sinne und der peripheren Organe zur Fortbewegung sowie nachfolgend die Verteilung aufgenommener Energie und Stoffe. An Verhalten und äußerer Erscheinung kann man ablesen, ob die Entwicklung von Jungtieren harmonisch verläuft und gesund ist. Sobald eines der Parameter insbesondere Wärme und Energie/Nährstoffzufuhr eingeschränkt wird, entsteht Mangel und die Entwicklung vollzieht sich verzögert. Wenn die Tiere unter Stress stehen, verzögert sich gleichfalls die Entwicklung. Kann man schön ablesen in der Wachstumstabelle bei Wolff, die ich schon mehrfach zitiert habe. Übrigens entspricht das Wachstum meiner Schildkröten dem der einzeln gehaltenen in dieser Tabelle. Nur ein Exemplar sticht mit besonders starkem Wachstum heraus und bringt den Mittelwert nach oben. Die klassische Standardabweichung, die in eine statistische Bewertung einfließt.
Wenn ich da irgendwo lese in der Fachwelt, das Wachstum eines Jungtiers im ersten Jahr darf nicht mehr als 120% sein, kann ich da meinerseits nur von Tierquälerei sprechen. Das würde bedeuten, dass eine Schildkröte aus Mangel nicht von 2,5 cm Schlupfgröße in einem ganzen Jahr (Saison 7 Monate) auf über 3 cm wachsen darf. Wo Wärme ist und Nahrung, da wird dem genetischen Programm entsprechend gewachsen.

Ebenso blödsinnig ist die Regel, ein Filter, sofern überhaupt einer angeschlossen ist, darf nicht gereinigt werden, bevor kein Wasser mehr durchfließt. Da beim Fressen und durch den hohen Nahrungsdurchsatz eine Menge Rohstoff für solche Bakterien anfällt, die man nicht im Aquarium haben will, erzeugt man damit einen erheblichen Keimdruck im Aquarium/Terrarium. Die De-/nitrifizierung von Ammoniak, Ammonium und Nitrit (alles schädlich für höhere Organismen) findet vor allem bei intensiver Umströmung des Biofilms auf den Filtermedien statt, weswegen man im Filter eine hohe Strömung erzeugen sollte. Das Endprodukt Nitrat wird im Idealfall von den Wasserpflanzen verwertet. Überschüssige Schlämme aus Kot, Pflanzenresten und unverdautem Futter belasten das Wasser mit unliebsamen Bakterien und Nähstoffen, was vielleicht einem Pflanzenwachstum, vor allem Algen zugute kommt, nicht aber Tieren. Als Indikatoren für gute Wasserqualität habe ich Schwertträger im Schildkrötenaquarium. Diese Fische reagieren mit verzögertem Wachstum auf schlechte Wasserqualität und bekommen eher eine schlechte Gesundheit als die diesbezüglich recht robusten Sumpfschildkröten. Die Schwertträger wachsen im Schildkrötenaquarium besser, als im Fischaquarium. Ich müsste überlegen, ob ich denen nicht die gleiche Pflege angedeihen lassen sollte.

Ich wüsste jetzt nicht, was hier falsch ist außer "gewisse Angriffe".

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf dem Landteil
BeitragVerfasst: Di 14. Feb 2017, 12:22 
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alfriedro hat geschrieben:
Wenn ich da irgendwo lese in der Fachwelt, das Wachstum eines Jungtiers im ersten Jahr darf nicht mehr als 120% sein, kann ich da meinerseits nur von Tierquälerei sprechen. Das würde bedeuten, dass eine Schildkröte aus Mangel nicht von 2,5 cm Schlupfgröße in einem ganzen Jahr (Saison 7 Monate) auf über 3 cm wachsen darf. Wo Wärme ist und Nahrung, da wird dem genetischen Programm entsprechend gewachsen.


Ein Erfolgsgeheimnis der Reptilien ist es u.A. schlechte Zeiten einfach "aussitzen" zu können.

Verwechselst du gerade die Gewichtszunahme mit dem Längenwachstum?

Wenn ich jetzt davon ausgehe das ein Tier so >3mm pro Monat wächst, komme ich auf ein Wachstum von ~100% und das Tier ist nach einem Jahr ~5cm groß :denken:

alfriedro hat geschrieben:
Ebenso blödsinnig ist die Regel, ein Filter, sofern überhaupt einer angeschlossen ist, darf nicht gereinigt werden, bevor kein Wasser mehr durchfließt. Da beim Fressen und durch den hohen Nahrungsdurchsatz eine Menge Rohstoff für solche Bakterien anfällt, die man nicht im Aquarium haben will, erzeugt man damit einen erheblichen Keimdruck im Aquarium/Terrarium. Die De-/nitrifizierung von Ammoniak, Ammonium und Nitrit (alles schädlich für höhere Organismen) findet vor allem bei intensiver Umströmung des Biofilms auf den Filtermedien statt, weswegen man im Filter eine hohe Strömung erzeugen sollte. Das Endprodukt Nitrat wird im Idealfall von den Wasserpflanzen verwertet. Überschüssige Schlämme aus Kot, Pflanzenresten und unverdautem Futter belasten das Wasser mit unliebsamen Bakterien und Nähstoffen, was vielleicht einem Pflanzenwachstum, vor allem Algen zugute kommt, nicht aber Tieren. Als Indikatoren für gute Wasserqualität habe ich Schwertträger im Schildkrötenaquarium. Diese Fische reagieren mit verzögertem Wachstum auf schlechte Wasserqualität und bekommen eher eine schlechte Gesundheit als die diesbezüglich recht robusten Sumpfschildkröten. Die Schwertträger wachsen im Schildkrötenaquarium besser, als im Fischaquarium. Ich müsste überlegen, ob ich denen nicht die gleiche Pflege angedeihen lassen sollte.


Du solltest dich mal über den Mulm und seine Eigenschaften belesen. Dann merkst du selber das du gerade Blödsinn geschrieben hast.

Z.B. hier: http://www.deters-ing.de/Filtertechnik/Filter.htm

Mit hoher Strömung ist eine biologische Filterung kaum möglich, Bakterien benötigen Zeit um die Nährstoffe zu verwerten welche im Wasser gelöst sind. Dafür ist eine schwächere Strömung im Filtersubstrat vorteilhafter.

Aber du findest sicherlich wieder Quellen welche dir besser gefallen.

Und damit kommen wir zum letzten Zitat:

alfriedro hat geschrieben:
Ich wüsste jetzt nicht, was hier falsch ist außer "gewisse Angriffe".


Dein Diskussionsstil lässt vermuten das du gern so lange quatscht bis du Recht hast und empfindlich reagierst wenn es mal nicht nach deiner Meinung geht. Das macht es müssig überhaupt zu antworten, geschweige denn deine überlangen Texte zu lesen.

lg Marco

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf dem Landteil
BeitragVerfasst: Di 14. Feb 2017, 14:55 
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alfriedro hat geschrieben:
Wenn ich da irgendwo lese in der Fachwelt, das Wachstum eines Jungtiers im ersten Jahr darf nicht mehr als 120% sein, kann ich da meinerseits nur von Tierquälerei sprechen. Das würde bedeuten, dass eine Schildkröte aus Mangel nicht von 2,5 cm Schlupfgröße in einem ganzen Jahr (Saison 7 Monate) auf über 3 cm wachsen darf.

Tierquälerei ist ein hartes Wort. Ich denke eher, du hast das Gelesene

- falsch verstanden oder
- falsch berechnet

120 % Wachstum führt bei 2,5 cm Schlupfgröße nicht zu 3 cm sondern zu 5,5 cm Länge...


CU, A.

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf dem Landteil
BeitragVerfasst: Di 14. Feb 2017, 18:47 
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Prozentrechnung ist ja auch nicht ganz so einfach.

Ich habe dich konkret Dinge gefragt und bekomme keine Antwort.

Ich bekomme einen Informationswust wo du dich am Ende an einer Tabelle orientierst wo die Rahmenbedingungen nicht mit deinen Tieren übereinstimmen und du beschließt das am Ende für dich als völlig in Ordnung weil die Tiere irgendwie in die Messreihe passen.
Na prima, wozu dann noch hier Dinge hinterfragen?

Schneckenschubser hat geschrieben:
Dein Diskussionsstil lässt vermuten das du gern so lange quatscht bis du Recht hast und empfindlich reagierst wenn es mal nicht nach deiner Meinung geht. Das macht es müssig überhaupt zu antworten, geschweige denn deine überlangen Texte zu lesen.


Da muß ich mich leider anschließen.
Marco hat völlig recht.

Ich wiederhole mich hier gerne, schreibe es aber nochmal:

Deine Recherche kann nicht so intensiv gewesen sein wenn die heute in der Terraristik gängige HQI Leuchtmittel plus Peripherie als "nicht verfügbar" empfunden hast.

Deine Beleuchtungssituation ist also weit unter den aktuell verfügbaren Optionen positioniert.
Ich würde sie aber mit deinem Anspruch der durchoptimierten Dampfzucht als notwendig erachten.

Man hat dich in deinen Topics aus berufenem Munde mehrfach auf Schwierigkeiten deiner Haltungssituation hingewiesen welche du gerne in einem Redeschwall mit vielen Informationen plattbügelst.
Gut, kann man so machen, am Ende bleibt aber keiner mehr übrig der einem weiterhilft wenn es denn dann in Zukunft doch mal zu Schwierigkeiten käme.

Ferner:
Über die anteilige Zusammensetzung des Futters bei Jungschildkröten der Emys oder Chrysemys kannst du keine Aussage machen.
Wie kommst du denn dann auf den Standpunkt deine Fütterung wäre optimal oder auch nur annähernd optimal?

Wasserschildkröten, gerade Jungtiere wachsen eine ganz Zeitlang optisch unauffällig auch bei komplett falscher Ernährung.
Das sieht man immer wieder an vermittelten Tieren die optisch unauffällig gewachsen sind aber 8 Jahre nur Sticks und eine Glühbirne hatten.

Die Kompetenz am Gesamtbild zu erkennen ob die Tiere nun "optimal" ernährt werden stelle ich jetzt mal frech in Frage, nach deinen bisherigen Antworten.


Nimm es nicht persönlich, ich glaube einfach du machst dir selber deine Theorien schmackhaft ohne sie bei gerechtfertigter Kritik in Frage zu stellen.
Das in Kombination mit deinem Diskussionsstil sorgt hier für eine Weile Gegenwind.
Danach kommt die Windstille.
:zwink:

Gruß


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 Betreff des Beitrags: Re: Auf dem Landteil
BeitragVerfasst: Di 14. Feb 2017, 21:50 
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Ain't it? hat geschrieben:
alfriedro hat geschrieben:
Wenn ich da irgendwo lese in der Fachwelt, das Wachstum eines Jungtiers im ersten Jahr darf nicht mehr als 120% sein, kann ich da meinerseits nur von Tierquälerei sprechen. Das würde bedeuten, dass eine Schildkröte aus Mangel nicht von 2,5 cm Schlupfgröße in einem ganzen Jahr (Saison 7 Monate) auf über 3 cm wachsen darf.

Tierquälerei ist ein hartes Wort. Ich denke eher, du hast das Gelesene

- falsch verstanden oder
- falsch berechnet

120 % Wachstum führt bei 2,5 cm Schlupfgröße nicht zu 3 cm sondern zu 5,5 cm Länge...


CU, A.


2,5 cm = 100 %, 5,0 cm ist die doppelte Größe = 200 %. 100 % + 120 % (=3 cm) = 220 % = 5,5 cm :mrgreen: glattgebügelt :laugh1: Die Schwierigkeit dabei ist Wachstum um 120 % bzw. auf 120 % (kleiner Unterschied).

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf dem Landteil
BeitragVerfasst: Di 14. Feb 2017, 22:12 
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Schneckenschubser hat geschrieben:
Hi
Du solltest dich mal über den Mulm und seine Eigenschaften belesen. Dann merkst du selber das du gerade Blödsinn geschrieben hast.

Z.B. hier: http://www.deters-ing.de/Filtertechnik/Filter.htm

Mit hoher Strömung ist eine biologische Filterung kaum möglich, Bakterien benötigen Zeit um die Nährstoffe zu verwerten welche im Wasser gelöst sind. Dafür ist eine schwächere Strömung im Filtersubstrat vorteilhafter.

Aber du findest sicherlich wieder Quellen welche dir besser gefallen.

lg Marco

Genau: Filtertechnik in Koiteichen z.B.. Dort darf sich in einem Filter kein Mulm ansammeln. Todecken, die bei bei Schlammanreicherung entstehen können, lassen Fäulnisherde entstehen. H2S ist nicht gesund.

Dass es sich bei einem Aquarium um ein geschlossenes System handelt, wird das Wasser wiederholt durch den Filter geschickt. Als Optimum wird die Umwälzung des Wassers von 1,5 mal die Stunde angesehen. Das Filtermedium besteht aus Substraten mit hoher Oberfläche, die von Poren gebildet wird. Hier entsteht ein Biofilm aus gewünschten Bakterien, die organische Stickstoffverbindungen abbauen. Der Filter als Bioreaktor. Schlamm und Mulm setzen nicht nur den Durchfluss herab, was Sauerstoff zehrt und anoxische Prozesse in Gang setzt, sie reichern das Wasser außerdem mit Nährstoffen an. Will man im Aquarium wie im Teich nicht wirklich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf dem Landteil
BeitragVerfasst: Di 14. Feb 2017, 22:54 
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D.Klein hat geschrieben:
Abend.

:laugh1:

Prozentrechnung ist ja auch nicht ganz so einfach.

Ich habe dich konkret Dinge gefragt und bekomme keine Antwort.

Ich bekomme einen Informationswust wo du dich am Ende an einer Tabelle orientierst wo die Rahmenbedingungen nicht mit deinen Tieren übereinstimmen und du beschließt das am Ende für dich als völlig in Ordnung weil die Tiere irgendwie in die Messreihe passen.
Na prima, wozu dann noch hier Dinge hinterfragen?

Schneckenschubser hat geschrieben:
Dein Diskussionsstil lässt vermuten das du gern so lange quatscht bis du Recht hast und empfindlich reagierst wenn es mal nicht nach deiner Meinung geht. Das macht es müssig überhaupt zu antworten, geschweige denn deine überlangen Texte zu lesen.


Da muß ich mich leider anschließen.
Marco hat völlig recht.

Ich wiederhole mich hier gerne, schreibe es aber nochmal:

Deine Recherche kann nicht so intensiv gewesen sein wenn die heute in der Terraristik gängige HQI Leuchtmittel plus Peripherie als "nicht verfügbar" empfunden hast.

Deine Beleuchtungssituation ist also weit unter den aktuell verfügbaren Optionen positioniert.
Ich würde sie aber mit deinem Anspruch der durchoptimierten Dampfzucht als notwendig erachten.

Man hat dich in deinen Topics aus berufenem Munde mehrfach auf Schwierigkeiten deiner Haltungssituation hingewiesen welche du gerne in einem Redeschwall mit vielen Informationen plattbügelst.
Gut, kann man so machen, am Ende bleibt aber keiner mehr übrig der einem weiterhilft wenn es denn dann in Zukunft doch mal zu Schwierigkeiten käme.

Ferner:
Über die anteilige Zusammensetzung des Futters bei Jungschildkröten der Emys oder Chrysemys kannst du keine Aussage machen.
Wie kommst du denn dann auf den Standpunkt deine Fütterung wäre optimal oder auch nur annähernd optimal?

Wasserschildkröten, gerade Jungtiere wachsen eine ganz Zeitlang optisch unauffällig auch bei komplett falscher Ernährung.
Das sieht man immer wieder an vermittelten Tieren die optisch unauffällig gewachsen sind aber 8 Jahre nur Sticks und eine Glühbirne hatten.

Die Kompetenz am Gesamtbild zu erkennen ob die Tiere nun "optimal" ernährt werden stelle ich jetzt mal frech in Frage, nach deinen bisherigen Antworten.


Nimm es nicht persönlich, ich glaube einfach du machst dir selber deine Theorien schmackhaft ohne sie bei gerechtfertigter Kritik in Frage zu stellen.
Das in Kombination mit deinem Diskussionsstil sorgt hier für eine Weile Gegenwind.
Danach kommt die Windstille.
:zwink:

Gruß

Was denn sonst? Wessen Empfindlichkeiten sind denn jetzt berührt?

Kann es sein, dass irgendwie aneinander vorbei geredeschwallt wird? Ich versuche analytisch die Situation zu beschreiben und auch aufzuzählen, was ich da jetzt wie und warum mache mit Zitaten. Die Theorien sind ja nicht aus der Luft gegriffen. Da kommt dann Kritik an was weiß ich, wohl am meisten über mein fleißiges und nicht ganz unqualifiziertes Geschreibsel. War irgendetwas unverständlich? Was die Haltung anbelangt, mag die bspw. Beleuchtung anders sein, als es aktuell als optimal erachtet wird. Ich kann jedoch nicht erkennen, wie viel anders es ist, was ich nun in den Büchern so lese. Die Beleuchtung, ja, die kann ich noch ändern. Das Verhältnis Wärme/Licht habe ich geändert usw. s.o.. Ansonsten ist es doch alles so gemäß den Regeln der Kunst. Auch die Fütterung habe ich doch eingehend beschrieben. Die ist doch auch so wie in den Büchern empfohlen, außer jetzt der Pudding. Ganz viel "doch" zur Rechtfertigung, dass ich guten Willens bin, mit den Fachleuten sachlichen Austausch zu pflegen. Jetzt gehen die Kleenen ab wie Schmitzkatze. Der Koizüchter würde Luftsprünge machen. Wieso ist das, was bei entsprechender Pflege bei Fischen gut ist, bei Schildkröten schlecht? Verstehe ich nicht.

Ab April oder Mai kommen sie nach draußen. Wenn die kleinen Krabbler Monstergröße erreicht haben, melde ich mich wieder und berichte, wie sie Nachbars Hund verschlingen.

Danke für Euren wohlmeinenden Rat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf dem Landteil
BeitragVerfasst: Mi 15. Feb 2017, 01:13 
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alfriedro hat geschrieben:

... dass ich guten Willens bin, mit den Fachleuten sachlichen Austausch zu pflegen. Jetzt gehen die Kleenen ab wie Schmitzkatze. Der Koizüchter würde Luftsprünge machen. Wieso ist das, was bei entsprechender Pflege bei Fischen gut ist, bei Schildkröten schlecht? Verstehe ich nicht.


Als abschließende Notiz meinerseits:
Ich bin sicher kein Fachmann.
Sachlich ist der Austausch hier auch nicht mehr.
Von meinen letzten Fragen hast du keine beantwortet.

Auf den Spruch mit den Kois gehe ich garnicht mehr ein, hat eh keinen Zweck.
Ich hoffe für deine Tiere das sie es alle packen ohne Schaden.

Ich bin raus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Auf dem Landteil
BeitragVerfasst: Mi 15. Feb 2017, 07:55 
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alfriedro hat geschrieben:
Schneckenschubser hat geschrieben:
Hi
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Mit hoher Strömung ist eine biologische Filterung kaum möglich, Bakterien benötigen Zeit um die Nährstoffe zu verwerten welche im Wasser gelöst sind. Dafür ist eine schwächere Strömung im Filtersubstrat vorteilhafter.

Aber du findest sicherlich wieder Quellen welche dir besser gefallen.

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Genau: Filtertechnik in Koiteichen z.B.. Dort darf sich in einem Filter kein Mulm ansammeln. Todecken, die bei bei Schlammanreicherung entstehen können, lassen Fäulnisherde entstehen. H2S ist nicht gesund.

Dass es sich bei einem Aquarium um ein geschlossenes System handelt, wird das Wasser wiederholt durch den Filter geschickt. Als Optimum wird die Umwälzung des Wassers von 1,5 mal die Stunde angesehen. Das Filtermedium besteht aus Substraten mit hoher Oberfläche, die von Poren gebildet wird. Hier entsteht ein Biofilm aus gewünschten Bakterien, die organische Stickstoffverbindungen abbauen. Der Filter als Bioreaktor. Schlamm und Mulm setzen nicht nur den Durchfluss herab, was Sauerstoff zehrt und anoxische Prozesse in Gang setzt, sie reichern das Wasser außerdem mit Nährstoffen an. Will man im Aquarium wie im Teich nicht wirklich.


Mir brauchst du die Prozesse in einem Aquarium nicht erklären, hab über Jahre hinweg Altumskalare und Diskus erfolgreich in Altwasser-Aquarien gehalten und mich mit der Filterei gut auseinander gesetzt.

Ist ein Filter ausreichend dimensioniert wird er sich nicht, bzw nur sehr langsam zusetzen, der Mulm wird aus dem Substrat gespült und sammelt sich in Filterkammern oder wieder im Aquarium. Das ist allerdings kein unendlicher Prozess, ist eine gewisse Menge Mulm im System vorhanden, stagniert die Zunahme und die Menge bleibt stabil.

Der Mulm ist nicht tot, eine Menge Lebewesen siedeln darin und verwerten weiterhin Nährstoffe. Darüber hinaus wirkt er wie ein Ionenaustauscher und puffert Wasserwerte wie PH-Wert, Nitrat, Eisen, Phosphat usw...

Weißt du ja sicherlich alles schon. Oder eben auch nicht... :wink1:

alfriedro hat geschrieben:
Ain't it? hat geschrieben:
alfriedro hat geschrieben:
Wenn ich da irgendwo lese in der Fachwelt, das Wachstum eines Jungtiers im ersten Jahr darf nicht mehr als 120% sein, kann ich da meinerseits nur von Tierquälerei sprechen. Das würde bedeuten, dass eine Schildkröte aus Mangel nicht von 2,5 cm Schlupfgröße in einem ganzen Jahr (Saison 7 Monate) auf über 3 cm wachsen darf.

Tierquälerei ist ein hartes Wort. Ich denke eher, du hast das Gelesene

- falsch verstanden oder
- falsch berechnet

120 % Wachstum führt bei 2,5 cm Schlupfgröße nicht zu 3 cm sondern zu 5,5 cm Länge...


CU, A.


2,5 cm = 100 %, 5,0 cm ist die doppelte Größe = 200 %. 100 % + 120 % (=3 cm) = 220 % = 5,5 cm :mrgreen: glattgebügelt :laugh1: Die Schwierigkeit dabei ist Wachstum um 120 % bzw. auf 120 % (kleiner Unterschied).


http://de.wikihow.com/Eine-j%C3%A4hrlic ... echnen_sub

alfriedro hat geschrieben:
Jetzt gehen die Kleenen ab wie Schmitzkatze. Der Koizüchter würde Luftsprünge machen. Wieso ist das, was bei entsprechender Pflege bei Fischen gut ist, bei Schildkröten schlecht? Verstehe ich nicht.


Reptilien mit bunten Karpfen zu vergleichen hinkt wohl ein wenig. Zumal die Mastfische ernährungsbedingt auch kaum so ein hohes Alter erreichen wie ein Karpfen in seiner Naturform in einem natürlichem Gewässer. Fettleber bekommt auch den Fischlein nicht gut.

Der Koizüchter jubelt nur weil er die Kasse klingeln hört, kann er doch schnell möglichst große und damit hochpreisigere Tiere verkaufen.

alfriedro hat geschrieben:
Wenn die kleinen Krabbler Monstergröße erreicht haben, melde ich mich wieder und berichte, wie sie Nachbars Hund verschlingen.


Wenn der im Teich ersäuft, werden sich die Schildkröten am Kadaver bedienen. Gilt auch für den Halter selber, fall bloß nicht ins Wasser...

lg Marco

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf dem Landteil
BeitragVerfasst: Mi 15. Feb 2017, 08:25 
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alfriedro hat geschrieben:
Die Schwierigkeit dabei ist Wachstum um 120 % bzw. auf 120 % (kleiner Unterschied).

Dann hast du das Gelesene entweder hier falsch wiedergegeben oder der andere hat selbst keine Ahnung. Denn du hast geschrieben, "das Wachstum darf nicht mehr als 120 % sein". Die Prozentangabe bezieht sich damit eindeutig auf das Wachstum, und nicht auf die Schlupfgröße.

Sonst würden die Tierchen bei 100% Wachstum nämlich keinen einzigen Millimeter zulegen. Bei 20% Wachstum würden sie sogar gewaltig schrumpfen...

Solche Missverständnisse passieren immer dann, wenn User keine Quellenangaben zu ihren Zitaten machen. So kann man bei unwahrscheinlichen Angaben nicht einmal nachlesen. Das ist keine Basis für eine sinnvolle Diskussion. Mich würde jetzt wirklich interessieren wer schreibt, die Tierchen dürften im ersten Jahr nur 20 % wachsen.



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