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 Betreff des Beitrags: Re: Austrocknen unter Lampen
BeitragVerfasst: Mi 12. Feb 2014, 21:37 
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Knarf hat geschrieben:
Er bebachtete , dass verletzte Tiere unter engmaschigerem Maschendraht längere Zeit zur Heilung brauchten wie welche ohne Drahtabdeckung

Das wundert mich gar nicht, engmaschiger Draht schattiert. Das heißt, es kommt weniger UV, weniger Licht und damit weniger Wärme an die Tiere, aber im absolut gleichen Spektrum. Im Falle der Lampe könnte man allerdings auch gleich anstelle einer 100 Watt Birne eine mit 50 Watt nehmen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Austrocknen unter Lampen
BeitragVerfasst: Mi 12. Feb 2014, 22:12 
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Hallo ,

ja klar bleibt das Spektrum gleich , zumindestens habe ich das mal so gelernt .

Ich habe vorher etwas mit einem Spartrafo experimentiert und damit die Leistung der PAR strahler in kleinerem Maßstab reguliert - war aber mit der Drosselung nicht so zufrieden wie mit der Teesiebvariante . Die Wärme blieb recht hoch im Vergleich zum sichtbaren Licht . K.A. wie das genau funktioniert . Ich hatte erwartet , Licht- und Wärmeabgabe im gleichen Verhältnis drosseln zu können . Das war aber eben nicht so .

Habe leider noch keine geeignete Meßtechnik für die exakte Lichtmessung hier . Bei Verwendung eines Dimmers ( Phasenschnitt ) funktionieren die LED lampen nicht mehr - sie blinken oder gehen gar nicht . Wollte nicht auch noch an den LED lampen herumbasteln .

Für meinem Terrarien diesen Typs gibt es bisher bloß 20 , 35 und 50 W Hochvolthalogen PAR strahler mit GU 10 Sockel . 20 W langte für die Wärme nicht , 50 war viel zu stark , die 35 W waren auch m.M. nach etwas grenzwertig .
Blieb also bloß das Teesieb .
Hier noch der etwas antiquierte Spartrafoversuchsaufbau .
Dateianhang:
Forum-Versuch-Spartrafo-Drosselung-PAR-strahler.gif
Forum-Versuch-Spartrafo-Drosselung-PAR-strahler.gif [ 70.56 KiB | 393-mal betrachtet ]


Grüße Frank

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 Betreff des Beitrags: Re: Austrocknen unter Lampen
BeitragVerfasst: Do 13. Feb 2014, 07:13 
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Knarf hat geschrieben:
Die Wärme blieb recht hoch im Vergleich zum sichtbaren Licht . K.A. wie das genau funktioniert . Ich hatte erwartet , Licht- und Wärmeabgabe im gleichen Verhältnis drosseln zu können .

Du verschiebst das Spektrum durch die Dimmung ja in Reichtung langwellig/Infrarot. Bei entsprechend wenig Strom erwärmt sich der Glühfaden nur noch, ohne zu glühen, also ganz ohne Lichtabgabe. Anders sieht das aus, wenn du eine Birne nimmst, die auf diese (halbe) Leistung ausgelegt ist. Da stimmt das Verhältnis zwischen Licht und Wärme wieder, falls man bei Glühlampen überhaupt von stimmenden Verhältnissen sprechen möchte. Bei der Sonne ist das Spektrum gegenüber der Glühlampe in Richtung kurzwellig "verschoben". Dadurch sind etwa 50 % der ankommenden Strahlung sichtbares Licht. Bei nicht gedimmten Glühlampen (auch Halogenlampen) sind es dagegen nur etwa 5 % (bei dir dann noch weniger). Bei Halogen-Metalldampflampen liegt es dazwischen, aber deutlich näher an der Sonne als an der Glühlampe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Austrocknen unter Lampen
BeitragVerfasst: Do 13. Feb 2014, 12:36 
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Hallo ,

bei Dimmung mit Phasenschnitt leuchtet das ein , bei dem regelbaren Trafo aber nicht so richtig . Das ist im Prinzip bloß ein starker regelbarer Widerstand . Nach dem was ich dazu mal gelernt habe , müßte eigentlich beides ( Wärme und Licht ) im selben Verhältnis ab - und zunehmen . Oder ich habe damals doch nicht richtig aufgepasst :wink:

Der Stelltrafo kann ja auch höhere Stromstärken als bloß 230 V generieren - nach analoger Anzeige geht es bis ca 270 V hoch zu regeln . Das stimmt auch in etwa mit der Digitalanzeige des Energiekostenmeßgerätes überein . Da stimmt das Verhältnis schon eher , es wird heller und wärmer je höher ich gehe - die Lichtmessung mal bloß auf die subjektive Wahrnehmung beschränkt . Die Temp. kann ich jetzt mit dem neuen IR thermometer wunderbar auf eine Kommastelle exakt bestimmen .


Zitat:
Bei Halogen-Metalldampflampen liegt es dazwischen, aber deutlich näher an der Sonne als an der Glühlampe.


HQI kann man auch nach Starten und Warmlaufen in geringem Maße regeln - die werden heller oder auch dunkler . Nach unten sind engere Grenzen als nach oben . Sobald man die Temp. des Vakuums unterschreitet ( etwa ab ca 80 - 90 V ) geht die Lampe irgendwann einfach aus . Noch lustiger wird es , wenn man die Frequenz des Steuergerätes verändert . Nach oben wird es dann noch interessanter . Das Experiment führe ich hier aber besser nicht vor . :mrgreen:

Bloß soviel - man kann durchaus auch zu Hause für eine Weile eine kleine Sonne aufgehen lassen , später sogar eine kleine Supernova . Da schmilzt dann der Glaskolben :laugh1:

Neuerdings sind auch schon regelbare HQI auf dem Markt . Habe aber leider noch keinen preiswerten erwischt .
- http://www.aquariumlicht.de/site/bestel ... tanker_500 ( etwa in der Mitte )

Grüße Frank

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 Betreff des Beitrags: Re: Austrocknen unter Lampen
BeitragVerfasst: Do 13. Feb 2014, 13:44 
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Knarf hat geschrieben:
müßte eigentlich beides ( Wärme und Licht ) im selben Verhältnis ab - und zunehmen .

Es bleibt derselbe Glühfaden. Wenn er dunkler leuchtet, verschiebt sich das Spektrum in Richtung warme Farben, also auch nach IR. Würde mich überraschen, wenn das nicht so wäre.


Knarf hat geschrieben:
die Lichtmessung mal bloß auf die subjektive Wahrnehmung beschränkt .

Schaff dir mal einen Luxmeter an. Die kosten nur einen Bruchteil des UV-Messers und die sollte jeder Terrarianer haben...

Ich hab den hier, gab's vor längeren Zeiten mal günstig bei Conrad

http://www2.produktinfo.conrad.de/daten ... LM1010.pdf


Knarf hat geschrieben:
später sogar eine kleine Supernova . Da schmilzt dann der Glaskolben :laugh1:

Öhm ja, und das Quecksilber?


CU, A.

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 Betreff des Beitrags: Re: Austrocknen unter Lampen
BeitragVerfasst: Do 13. Feb 2014, 15:22 
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Hallo ,

Zitat:
Es bleibt derselbe Glühfaden. Wenn er dunkler leuchtet, verschiebt sich das Spektrum in Richtung warme Farben, also auch nach IR. Würde mich überraschen, wenn das nicht so wäre.


ok , das kann ich testen - die IR sensoren jeder Digi sind zumindestens als Indikator geeignet .

Zitat:
Öhm ja, und das Quecksilber?


naja , ich habe zwar kein perfektes Eqipment , aber ganz nackig mache ich solche Experimente auch nicht . Ich habe so eine alte Chemieschutzküche aus der Schule mit Absaugung und anschließend wird noch durch den gefüllten Naßsauger mit gedimmtem Motor durchgenuckelt . Viele Rückstände habe ich aber nicht gefunden . Das können bloß mykrogram gewesen sein . Außerdem ist das sowieso wurscht - das ganze Haus ist mit alten Asbestplatten gedeckt .

Danke für den Tip Luxmeter - das ich da noch nicht selbst draufgekommen bin :roll:
:mrgreen: war wohl doch etwas mehr Quecksilber .

Grüße Frank

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 Betreff des Beitrags: Re: Austrocknen unter Lampen
BeitragVerfasst: Fr 14. Feb 2014, 15:25 
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Hi

Wenn Quecksilber verdampft ist es ja nicht weg, hoffentlich ist deine Absaugung mit geeigneten Filtern bestückt... :shock:

Hier mal ein ungefährer Farbvergleich, betrachtet man die Glühfarben in der linken Spalte (wären auch für dein Kantana interessant Frank... :wink1:) sieht man das zwischen den Farbabstufungen die Temperatursprünge gar nicht so hoch sind. Bei 1300°C leuchtet Stahl schon recht grell, man kann aber noch ohne getönte Brille hinsehen.

http://steelandcolor.freeunix.net/Gluehfarben.jpg

Darüber hinaus verbrennt er aber sofort wenn Sauerstoff auf die Oberfläche gelangt recht spektakuär... :mrgreen:

Die Wolframwendel hat abgeschirmt vom Sauerstoff natürlich eine höhere Temperatur, die Abstufungen dürften aber ähnlich sein.

lg Marco

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 Betreff des Beitrags: Re: Austrocknen unter Lampen
BeitragVerfasst: Sa 15. Feb 2014, 23:33 
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Hallo ,

das läßt mir jetzt keine Ruhe - wieviel Quecksilber kann in so einem HQI brenner drinstecken ?
- http://www.amazon.de/Osram-Powerstar-HQ ... +gesockelt

Habe dazu keine Angaben gefunden .

So ein Brenner platzt doch auch mal , ohne dass er so gequält wird wie bei mir . Gerade die bs u.ä. Baureihen ohne Schutzglas gehen doch sicher auch mal durch Wasserspritzer kaputt .

:mrgreen: - ich bekomme sicher keinen Katana hin . Habe aber gerade meine in der 9. Klasse "geschmiedete" Jugendsünde gefunden .Damals hatte ich wohl noch mehr Ambitionen für Metallurgie .
Dateianhang:
Forum-Jugendsünde.gif
Forum-Jugendsünde.gif [ 81.45 KiB | 319-mal betrachtet ]


Evtl. könnten wir mal das Thema Quecksilber in Lampen auslagern ?
Es gibt ja noch mehr solcher Lampen mit Quecksilber - HQL und Kompaktlampen fallen mir dazu ganz spontan ein - evtl. ist auch in Natriumdampflampen welches drin , obwohl die Bezeichnung etwas anderes vermuten läßt .

Vor gar noch nicht langer Zeit gab es doch auch mal einen rätselhaften Todesfall bei einer Userin , wo evtl. auch eine geplatzte Kompaktlampe im Spiel gewesen sein könnte .
Noch dürften viele Kompaktlampen in Nutzung sein , die HQI ebenfalls .

Ich würde dazu mal eine kleine Datensammlung vorschlagen , auch wie man nach solchen Unfällen vorgeht .

Grüße Frank

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 Betreff des Beitrags: Re: Austrocknen unter Lampen
BeitragVerfasst: So 16. Feb 2014, 07:54 
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Knarf hat geschrieben:
das läßt mir jetzt keine Ruhe - wieviel Quecksilber kann in so einem HQI brenner drinstecken ?


Im 70 Watt Brenner sind es wohl 10 mg (das ist viel, Energiesparlampen dürfen inzwischen wohl nur noch 2,5 mg enthalten)

http://www.osram.de/media/resource/HIRE ... i-2011.pdf

Bei Leuchtstoffröhren 3-8 mg

http://www.osram.de/media/resource/HIRE ... n-2007.pdf

Soweit die Produktinformationen des Herstellers... :zwink:


Hier bei den Ärzten:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/kra ... ampen.html


CU, A.

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 Betreff des Beitrags: Re: Austrocknen unter Lampen
BeitragVerfasst: So 16. Feb 2014, 12:12 
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Hi

Ein Katana zu erschaffen dürften nur die wenigsten hinbekommen. Zumindest wenn man davon ausgeht das es traditionell gefertigt sein soll, zig mal gefaltet, verschiedene Härtezonen, alle Schneiden im optimalem Winkel und der Bogen gleichmäßig verlaufend... :cool:

Eines aus einem Flacheisen rausschleifen gilt nicht... :haha:

Geplatzt ist mir noch kein HQI-Brenner, zumindest nicht so das er zerbrochen ist, eher hatte der Glaskolben ein Loch welches aber von flüssigem Glas wieder verschlossen war.

Oft beschlägt dann der Reflektor, solche Lampen öffne ich dann draußen an der frischen Luft und wische diesen mit einem Tuch sauber. Das Tuch ist dann ebenso Sondermüll wie der Brenner selber.


lg Marco

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