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 Betreff des Beitrags: Emys-Naturbrut ;-)
BeitragVerfasst: So 28. Sep 2014, 09:09 
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Es ist wieder einmal so weit, in den niederösterreichischen Donauauen schlüpfen kleine Emys orbicularis und marschieren Richtung Gewässer :jump2: :jump2: :jump2:


Zwischen den vom Artenschutzprojekt geschützten Gelegen und dem Donau-Altarm liegt meines Wissens nach keine Straße*, ich vermute daher, dass dieses im Video gezeigte Tier woanders geschlüpft ist: http://youtu.be/Vn_0sGisZUc?list=UUn0QzBO22p-qCmEpEiaVo8Q


*Apropos Straße: es gibt jetzt auch ein eigenes Verkehrsschild, das auf wandernde Emys hinweist :good:



-Sabine

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 Betreff des Beitrags: Re: Emys-Naturbrut ;-)
BeitragVerfasst: So 28. Sep 2014, 16:13 
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Hallo Sabine,

danke für den tollen Link. Dort scheint es ja wirklich noch unberührte Natur zu geben.
Ich finde dieses Projekt wirklich klasse und lese immer wieder gerne davon.

Diese Straße sah für mich ehr wie ein befestigter Feldweg aus. Hoffentlich wenig befahren.

LG
Anna


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 Betreff des Beitrags: Re: Emys-Naturbrut ;-)
BeitragVerfasst: So 28. Sep 2014, 22:35 
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:good:

Danke

Gruß
Didi


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 Betreff des Beitrags: Re: Emys-Naturbrut ;-)
BeitragVerfasst: Mo 29. Sep 2014, 06:50 
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SabineS hat geschrieben:
Es ist wieder einmal so weit, in den niederösterreichischen Donauauen schlüpfen kleine Emys orbicularis und marschieren Richtung Gewässer

Bin gespannt, ob "unsere" Gelege schon dabei sind...

Noch interessanter allerdings wäre, ob es einen Unterschied in den längerfristigen Überlebensraten zwischen den Schlüpflingen, die bereits im Herbst die Nester verlassen und denen gibt, die bis zum Frühjahr warten. Im Winter scheinen ja doch immer mal einige in den Nestern zu erfrieren. Die Frage ist, ob es den Herbststartern besser ergeht...


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 Betreff des Beitrags: Re: Emys-Naturbrut ;-)
BeitragVerfasst: Mo 29. Sep 2014, 20:29 
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Hallo,

oohh danke für den schönen Link..

Ich find es ja immer wieder irre, was die für lange Schwänzchen haben!

Schön, dass es auch auf natürlichem Weg immer noch klappt...Viel Glück kleiner Hatchling

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 Betreff des Beitrags: Re: Emys-Naturbrut ;-)
BeitragVerfasst: Mi 1. Okt 2014, 21:01 
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Ain't it? hat geschrieben:
längerfristigen Überlebensraten (....)
Die Frage ist, ob es den Herbststartern besser ergeht...

Interessante Fragestellung- aber methodologisch eine Herausforderung! :denken:

Funktioniert sowas mittels capture recapture (ähnlich einer Längsschnittstudie)? (Wie) Kann man Schlüpflinge markieren, sodass man nach Jahren noch unterscheiden kann, ob es sich um Herbst- oder Frühjahrsschlüpflinge handelt? Es gibt zwar mittlerweile selbst für Schlüpflinge klitzekleine und leichte Sender (zb. bei Studien zu Clemmys guttata), aber für langfristige Studien reichen ua. die Batterien wohl nicht....

Natalie76 hat geschrieben:
Ich find es ja immer wieder irre, was die für lange Schwänzchen haben!
Jaaaaaa, absolut entzückend :love: :laugh1:


-Sabine

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 Betreff des Beitrags: Re: Emys-Naturbrut ;-)
BeitragVerfasst: Do 2. Okt 2014, 08:26 
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SabineS hat geschrieben:
Ain't it? hat geschrieben:
längerfristigen Überlebensraten (....)
Die Frage ist, ob es den Herbststartern besser ergeht...

Interessante Fragestellung- aber methodologisch eine Herausforderung!

Yup, ich hatte auch keine sinnvolle Idee, nicht mal theoretisch. War nur so ein Gedanke, der mich schon länger bewegt.


SabineS hat geschrieben:
aber für langfristige Studien reichen ua. die Batterien wohl nicht....

Vielleicht könnte man mal mit der Frage anfangen, wie viele Herbststarter den Winter überleben. Aber das herauszufinden, dürfte auch schon nicht ganz leicht sein.

Wahrscheinlich hängt die Antwort, wer die besseren Chancen hat, einfach vom Wetter im ersten Winter ab. Im einen Jahr die Herbststarter, im anderen die Frühjahrsstarter. Die Mischung macht's und deshalb gibt es sie...


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 Betreff des Beitrags: Re: Emys-Naturbrut ;-)
BeitragVerfasst: Do 2. Okt 2014, 14:22 
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Hallo zusammen,

um so eine Studie durchzuführen müßte man ja wissen wo und wann die Gelege vergraben wurden um den Schlupf überhaupt mitzubekommen. Ich glaube auch nicht, daß eine solch engmaschige Kontrolle möglich ist. Ist vielleicht auch besser so, die Tiere vollkommen in Ruhe zu lassen und nicht durch die Ablagegebiete zu streifen und dort zu stören.
Und ob diese Sender die Tiere nicht doch vielleicht stören wissen wir ja eigentlich auch nicht zu 100 % oder? Ich erinnere mich noch an ein Video ( ich glaube Frank hatte es mal eingestellt), da ging es um die Kennzeichnung größerer Tiere mittels Transponder. Das war ehr grausam anzusehen. Und wenn diese Teile die Tiere nicht stören, heiß ich Hugo. :laugh1: Die Sender, die aufgeklebt werden, halte ich persönlich bei solch kleinen stark im Wachstum stehenden Tieren auch nicht für das gelbe im Ei.

Interessant ist diese Frage trotzdem.

LG
Anna


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 Betreff des Beitrags: Re: Emys-Naturbrut ;-)
BeitragVerfasst: Do 2. Okt 2014, 15:29 
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Piacenza hat geschrieben:
um so eine Studie durchzuführen müßte man ja wissen wo und wann die Gelege vergraben wurden um den Schlupf überhaupt mitzubekommen.

Von einem beachtlichen Teil der Gelege ist das ja durch die Arbeit von Frau Schindler bekannt. Sonst könnte sie die Gelege auch gar nicht vor Fressfeinden schützen. Das Aufspüren verursacht natürlich Arbeit und Kosten, vielleicht auch etwas Störung. Es ist aber sehr sinnvoller und notwendiger Artenschutz. Wir von Emytopia beteiligen uns deshalb mit Gelegepatenschaften seit einigen Jahren daran, so auch dieses Jahr wieder.


Piacenza hat geschrieben:
Und ob diese Sender die Tiere nicht doch vielleicht stören wissen wir ja eigentlich auch nicht zu 100 % oder?

Die Sender stören die Tierchen ganz sicher etwas. Wenn man daraus keinen direkten Arten(!)-Schutz ableiten kann, ist es ein Tierversuch, dessen Berechtigung genau überlegt sein muss. Für die obige Fragestellung ist das meines Erachtens nicht gegeben, zumal man bei Schlüpflingen vermutlich keine Sender anbringen kann. Ganz anders sieht das bei unserem niedersächsischen Auswilderungsprojekt aus. Hier ist die Belastung einiger Tiere mit Sendern meines Erachtens zur Überprüfung des gesamten Projektes notwendig. Welchen Sinn würde es machen, sukzessive hunderte Schildkröten auszuwildern, wenn die Population nicht überwacht wird und damit das langfristige Überleben der meisten dieser Tiere sichergestellt ist?

Ich habe gerade ein Foto einer Emys mit Sender bekommen. Wenn ich die Freigabe kriege, zeige ich es in den nächsten Tagen beim Vorstellen des Emytopia-Jahresergebnisses, denn solche Gadgets werden zum Teil von unseren Spenden bezahlt.



CU, A.

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 Betreff des Beitrags: Re: Emys-Naturbrut ;-)
BeitragVerfasst: Mo 6. Okt 2014, 19:44 
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Ain't it? hat geschrieben:
Ganz anders sieht das bei unserem niedersächsischen Auswilderungsprojekt aus. Hier ist die Belastung einiger Tiere mit Sendern meines Erachtens zur Überprüfung des gesamten Projektes notwendig. Welchen Sinn würde es machen, sukzessive hunderte Schildkröten auszuwildern, wenn die Population nicht überwacht wird und damit das langfristige Überleben der meisten dieser Tiere sichergestellt ist?

Ich habe gerade ein Foto einer Emys mit Sender bekommen. Wenn ich die Freigabe kriege, zeige ich es in den nächsten Tagen beim Vorstellen des Emytopia-Jahresergebnisses, denn solche Gadgets werden zum Teil von unseren Spenden bezahlt.


So macht es Hessen mit ihrem Wiederansiedlungsprojekt auch. Ich meine mich zu erinnern, dass so ein Sender finanziell so im Bereich von um die 200 Euro lag. Bei 100 ausgewilderten Krötchen kommt da was zusammen. In Hessen gibt es dazu noch Verluste (an Sendern nicht an Tieren), da diese nur mit einer Art Kautschukkleber angeklebt werden. Die Amerikaner oder andere Länder haben da wohl andere Methoden, die dann aber richtige körperliche Eingriffe bedeuten. Dass so ein aufgeklebter Sender aber durchaus eine Behinderung bedeutet, kann man nachvollziehen, wenn man so ein besendertes Tier sieht. Für die Wissenschaft und die Kontrolle halte ich es aber auch durchaus für sinnvoll um einen nachhaltigen und stabilen Bestand zu sichern. Vor allem bei Wiederansiedlung um bei Problemen auch entsprechend gegenzusteuern. Die Orte werden zwar gut vorher ausgesucht, aber nicht alles ist vorhersehbar. :zwink:

Interessant fand ich auch manche gewonnen Erkenntnisse, die nur so möglich waren, wie z.B. den Überwinterungsort von den Emys.

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Grüße Mola111
Schildkrötenstammtisch Rhein Main e. V.

"Bevor man etwas Großes tut, sollte man sich immer eine Frage stellen! Wie gut ist meine Idee von eins bis erobere Russland im Winter."


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