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 Betreff des Beitrags: Re: Gewicht und Winterstarre
BeitragVerfasst: Do 20. Feb 2014, 13:37 
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Knarf hat geschrieben:
Schade , das war sicher einer mit Peltierelement . Die kann man ohne großen Aufwand auch "umpolen" und dann als Inkubator nehmen . Ich motze gerade so einen auf/um .
Einer mit Propangasantrieb war es doch nicht , oder ?
Nee, kein Gas und auch keine Umpolung auf Inku. Habe nochmal etwas gegoogelt, das war ein Absorber. Schönes Teil, aber leider auch sehr klein.

Einen Inkubator, den Du als Kühlschrank umpolen kannst, habe ich hier zu stehen. Als Inkubator durchaus brauchbar, aber im Kühlmodus für starrende Tiere m.E. ungeeignet, da zu laut. Das Ding springt unentwegt an, um die eingestellte Temperatur zu halten.

LG Andreas


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 Betreff des Beitrags: Re: Gewicht und Winterstarre
BeitragVerfasst: Do 20. Feb 2014, 15:33 
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Hallo ,

die Absorbergeräte kann man auch "umpolen" bzw. zum Heizbetrieb umbauen . Das ist aber technisch etwas aufwändiger und je nach Leistung wird dann im Heizbetrieb auch manchmal eine Lüftung des jetzt geheizten Innenraumes nötig .

Zitat:
Einen Inkubator, den Du als Kühlschrank umpolen kannst, habe ich hier zu stehen.


Interessant , ich mache mal ein neues Thema dazu im Technikbereich auf . Könntest Du bitte ein paar ausführlichere Bemerkungen zu Deinem Gerät schreiben .
Ich wollte sowieso auch mal etwas zu den ständig ausfallenden UT schreiben .

Grüße Frank

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 Betreff des Beitrags: Re: Gewicht und Winterstarre
BeitragVerfasst: Do 20. Feb 2014, 16:18 
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Knarf hat geschrieben:
Könntest Du bitte ein paar ausführlichere Bemerkungen zu Deinem Gerät schreiben .
Klar, mache ich.
Ich habe den Brüter vor ein paar Jahren gekauft und würde mal die Vor- u. Nachteile etwas herausstellen. Fotos mache ich lieber selbst und stelle sie dann ein.

LG Andreas


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 Betreff des Beitrags: Re: Gewicht und Winterstarre
BeitragVerfasst: Do 20. Feb 2014, 16:21 
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Hallo Andreas ,

so , neues Thema steht - kuhlschrank-inkubator-ut-100-200-technische-betrachtung-t629.html

Bitte schön :winke:

Grüße Frank

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 Betreff des Beitrags: Re: Gewicht und Winterstarre
BeitragVerfasst: Sa 22. Feb 2014, 21:30 
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Ain't it? hat geschrieben:
es war nicht Bidmon, sondern Jennemann und zwar über die Panzerröte. Ich fand den Artikel - sagen wir mal - nicht ganz ausgegoren.

Es gibt tatsächlich einen Bidmon Artikel, nämlich in der aktuellen "Schildkröten im Fokus" 01/14. Dort geht er darauf ein, wie ungünstige Bedingungen im Kühlschrank (Sauerstoffmangel, Bakterien im Substrat, zu hohe Temperaturen) zu Panzerröte oder Sepsis führen können. Vom zeitweiligen Öffnen der Kühlschranktür ist übrigens nicht die Rede - im Gegenteil. Er empfielt dauerhaft kalte Temperaturen von 1 - 2°C (S.12). Auslöser für die "Posthibernale Panzerröte sind seiner Meinung nach "...hohe und zu lang einwirkende Substratfeuchte während der Überwinterung und einer Anreicherung von Stoffwechselendprodukten in der Interzellularflüssigkeit und im Blut über Prostaglandine." ... Sie gehe "meist mit einer Schwellung der Leberzellen als Folge einer Stoffwechselstörung (oxidative Stressreaktion)" einher. (Zit.S.4)
Von Gewichtsverlust ist übrigens nirgends etwas zu lesen.

LG
Gunda

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 Betreff des Beitrags: Re: Gewicht und Winterstarre
BeitragVerfasst: So 23. Feb 2014, 08:23 
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gunda hat geschrieben:
Vom zeitweiligen Öffnen der Kühlschranktür ist übrigens nicht die Rede - im Gegenteil. Er empfielt dauerhaft kalte Temperaturen von 1 - 2°C (S.12).

Klingt, als habe die Diskussion über Jennemanns Artikel im Testudoforum zu dieser Klarstellung geführt...

gunda hat geschrieben:
Auslöser für die "Posthibernale Panzerröte sind seiner Meinung nach "...hohe und zu lang einwirkende Substratfeuchte während der Überwinterung und einer Anreicherung von Stoffwechselendprodukten in der Interzellularflüssigkeit

Dasselbe schrieb ja auch schon Jennemann. Steht denn gegenüber dem SIF-Artikel vom Mai noch was grundsätzlich neues drin?

Mal sehen, ob ich mir den Artikel besorgen kann... :zwink:


CU, A.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gewicht und Winterstarre
BeitragVerfasst: So 23. Feb 2014, 10:16 
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Hallo Editha ,

Zitat:
Mal sehen, ob ich mir den Artikel besorgen kann... :zwink


da könnte ich evtl. aushelfen . Die SIF habe ich als ABO ( bloß noch nicht gelesen :zwink: )

Ich versuche mal einen Scan hinzubekommen . Kann man ein pdf als Anhang in eine PN einbinden ?

Grüße Frank

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 Betreff des Beitrags: Re: Gewicht und Winterstarre
BeitragVerfasst: So 23. Feb 2014, 19:15 
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Ain't it? hat geschrieben:
Steht denn gegenüber dem SIF-Artikel vom Mai noch was grundsätzlich neues drin?

Nein, nichts grundsätzlich Neues. Außer der Vermutung, dass Sauerstoffmangel im Kühlschrank wohl unterschätzt wird. Der Artikel ist für Laien leichter verständlich und gibt konkrete Praxistipps, die über das hinausgehen, was in den üblichen Ratgebern zu lesen ist.

Ich kann dir den Artikel gern als PDF-Datei schicken - wenn dich meine Unterstreichungen und Markierungen nicht stören.

Nochmal zurück zum Gewichtsverlust bei wärmeren Überwinterungstemperaturen als allgemein empfohlen:
Die Temperaturen in den Winterquartieren in meinem Gewächshaus lagen in diesem milden Winter die meiste Zeit bei 7-8°C. Nur ca. 2 Wochen im Januar lagen sie bei 3 - 5°C.
Heute kamen vier meiner 29 Thb zum Vorschein. Natürlich mussten sie gleich auf die Waage.
Lola: November: 1650g - heute: 1675g
Willi: Oktober: 711g - heute: 730g
Tapio: Oktober: 642g - heute: 650g
Pünktchen: September 159g - heute: 159g
Bei meinen SK sieht es demnach ganz und gar nicht so aus, dass höhere Überwinterungstemperaturen zu Gewichtsverlust führen - im Gegenteil. Dabei war die Erde nicht einmal besonders feucht (lehmige Gartenerde). Rätselhaft...

LG
Gunda

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 Betreff des Beitrags: Re: Gewicht und Winterstarre
BeitragVerfasst: So 23. Feb 2014, 20:24 
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Hallo Gunda,
gunda hat geschrieben:
Er empfielt dauerhaft kalte Temperaturen von 1 - 2°C (S.12). Auslöser für die "Posthibernale Panzerröte sind seiner Meinung nach "...hohe und zu lang einwirkende Substratfeuchte während der Überwinterung und einer Anreicherung von Stoffwechselendprodukten in der Interzellularflüssigkeit und im Blut über Prostaglandine." ... Sie gehe "meist mit einer Schwellung der Leberzellen als Folge einer Stoffwechselstörung (oxidative Stressreaktion)" einher. (Zit.S.4)
Von Gewichtsverlust ist übrigens nirgends etwas zu lesen.
Das ist alles sehr interessant! Nur so ein paar Gedanken...
Hattest Du selbst schon einmal Schildkröten mit Panzerrötungen, die im Gewächshaus oder Frühbeet gestarrt haben? Ich nicht. Ich kenne dieses Phänomen nur von Kühlschranktieren (kam bei mir damals auch vor). In meinen Frühbeeten herrscht die oben angeführte "hohe und zu lang einwirkende Substratfeuchte während der Überwinterung..." monatelang vor. Darin ruhen die Schildkröten - teilweise tief vergraben - und werden von mir auch vereinzelt dort sanft herausgezogen. Das betrifft Tiere fast aller Altersstufen (außer Schlüpflingen).
gunda hat geschrieben:
Bei meinen SK sieht es demnach ganz und gar nicht so aus, dass höhere Überwinterungstemperaturen zu Gewichtsverlust führen - im Gegenteil.
Das glaube ich auch nicht. Nun, wenn Temperaturen von 7-8°C gemessen werden, liegen diese unter der Erde nicht oft tiefer? Bei mir isoliert das Laub sehr gut und es scheint wirklich auszureichen, wenn die Tiere von feuchter, fast nasser Erde umschlossen sind. Ich kann mit gut vorstellen, dass die Ursache dieser immer wieder auftretenden Panzerrötungen im Kühlschrank durch Sauerstoffmangel und vor allem Stress ausgelöst wird. Ansteigende Temperaturen, die den Stoffwechsel in Gang bringen und das Aufwachen provozieren, dürften im Kühlschrank äußerst gefährlich sein. Außerdem spricht einiges dafür, dass die Tiere den Kühlschrankmotor wahrnehmen können. Es gibt sicherlich alte Kühlschränke, die fast durchgehend vor sich hindröhnen. Mit dem Aufwachen kommt der Stress...
gunda hat geschrieben:
Er empfielt dauerhaft kalte Temperaturen von 1 - 2°C (S.12).
Wäre logisch, oder?

Könntest Du mir freundlicherweise diese pdf-Datei auch zuschicken?
Wäre sehr nett.

LG Andreas


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 Betreff des Beitrags: Re: Gewicht und Winterstarre
BeitragVerfasst: So 23. Feb 2014, 22:11 
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gunda hat geschrieben:
Außer der Vermutung, dass Sauerstoffmangel im Kühlschrank wohl unterschätzt wird.

Ich kann daran - in Anbetracht der Tatsache, dass die Tiere sonst tief vergraben überwintern - nicht glauben. Das würde ja bedeuten, dass sie im Kühlschrank wesentlich mehr Sauerstoff verbrauchen als selbstvergraben unter der Erde. Ich befürchte das zwar aufgrund der fremden Umgebung ohnehin immer etwas, aber in dem Ausmaß?


gunda hat geschrieben:
Nochmal zurück zum Gewichtsverlust bei wärmeren Überwinterungstemperaturen als allgemein empfohlen

Ich glaube auch nicht an einen Gewichtsverlust aufgrund wärmerer Überwinterungstemperaturen. Wäre das so, würden sie eine Sommerruhe nie überstehen. Alles steht und fällt mit dem "zur Ruhekommen". Kein Halter würde erwarten, seine Tiere bei 35°C zur Sommerruhe in einer Kiste in einen "Wärmeschrank" packen zu können. Die würden solange toben bis er sie wieder rausnimmt. Bei 1-2 °C können sie das nicht, aber das heißt noch nicht, dass sie so zur Ruhe gekommen sind, wie sie das bei einer selbstbestimmten Sommer- oder Winterruhe tun. Und hier könnte die Ursache von Problemen liegen...


CU, A.

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