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BeitragVerfasst: Di 19. Sep 2017, 21:43 
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jason13 hat geschrieben:
Ich möchte einen Eheim Professional 3 oder 4 kaufen für 600 Liter Becken. Das sollte reichen. Oder meinst du nicht? Wasserwechsel wird dann natürlich auch regelmäßig gemacht :wink1:


Ich habe keine guten Erfahrungen mit kommerziellen Außenfiltern, mMn sind sie nur teure Kompromisse.


Zitat:
Das verstehe ich nicht so ganz.... Warum reicht mir die Bright Sun UV von Lucky Reptile denn nicht aus? Die hat doch auch den UV-Anteil.

Hast du die Lampe schon live vor Ort gesehen? Wenn du sie eine Zeit lang testest wirst du mir wahrscheinlich zustimmen. Eine 70W LRBS Desert Lampe reicht gerade knapp für ein Graptemys Männchen von <10cm Panzerlänge um einen halbwegsen Sonnenplatz bereit zu stellen. Wenn du die Hand unter die Lampe hälst wirst du ihre konzentrischen Wärmezonen erfühlen können und spüren wie sehr ihre Wärmestrahlung in der Mitte gebündelt ist während sie daneben schlagartig abfällt. Ich mag solche Sonnenplätze mit dermaßen inhomogenem Strahlungsfeld nicht. Daher montiere ich Lampen höher was wiederum mehrere Lampen nötig macht um die nötige Wärme und Beleuchtungsstärke bereitzustellen wobei die äußeren Zonen der Strahlungskegel dann überlappen - dadurch sinken aber unmittelbar die UVB Werte auch. Die Lampe mag ihr UVB haben, ich will mir aber nicht Gedanken darüber machen müssen ob sie auch genug (oder evtl. zu viel) davon hat. Und es geht ja auch nicht nur um das UVB, Die Beleuchtungsstärke ist für die Aktivität und das Wohlbefinden der Tiere auch wichtig. Den Herstellerangaben nach erreicht die LRBS Desert 70W nur 67klx während die Sonne mit 100klx und mehr deutlich darüber liegt. Auf die Ultra-Vitalux verzichte ich daher nicht, sie ist viel mehr das Rückgrat meiner Beleuchtung.

Zitat:
Das liest sich gut und sollte umzusetzen sein. Was meinst du mit Regenwürmer anfüttern mit Gras/Unkraut?

Die Tiere werden gezüchten/sind Wildfänge und werden über weite Strecken importiert und praktisch in Winterstarre transportiert. Daher sind sie eher wenig nahrhaft. Wenn du einen 10l Kübel mit lockerem, gesiebtem Mutterboden aufstellst und die Tiere dort eine Zeit lang selbst fresen lässt steigt ihr Wert als Futtertier ungemein.

Zitat:
Wo bekomme ich am besten die beiden Korkröhren/platten her?

Onlinehändleroder Zooladen.

Zitat:
Pflanzen im Becken kann ich mir bei der Graptemys gut vorstellen. Die sollen ja Hauptsächlich Carnivor fressen. Jetzt schreibst du aber 50% Pflanzlich. Die Trachemys ja sowieso. Die Fressen dann doch ohne Ende Pflanzen, sprich es werden darin keine Überleben oder nicht? Ich habe sehr viel Wasserpest, Limnophila, sowie Cabomba aus dem Fischbecken, welche ich dort verfüttern (pflanzen) kann.


Überleben werden sie nicht, sich aber einige Zeit, ausreichende Mengen vorausgestzt, halten um den Tieren als Futter, Beschäftigungstherapie und als Strukturelement im Aquarium zu dienen. Sie sollen gefressen und zerrupft werden, das ist ihr Sinn. Ein Knäuel Wasserpest kann sich lange halten und wird gerne als Schlafplatz etc. genutzt und nach anderem Futter wie Schnecken und Krebsen durchsucht. Schmuckschildkrötenhaltung hat relativ wenig mit Schildkröten zu tun; primär züchten Schmuckschildkrötenhalter Wasserpflanzen. :zwink: Und ja, Graptemys fressen bedeutende Mengen an pflanzlichem Material während den wärmeren Phasen des Jahres.

Zitat:
was würdet ihr für das kleine Becken (80x35x40) für einen Filter empfehlen? Außenfilter ungern. Besser nen vernünftigen Innenfilter. Oder?


Die Graptemys ist ein Flußbewohner der noch mehr als die Rotwange auf biologisch gesundes, klares Wasser mit geringem Schwebstoffanteil angewiesen ist, sonst können sie sehr schnell mit Augen- und Atemwegsinfekten reagieren. Hier wird ein Innenfilter nicht reichen. Bau dir einen großen Biofilter den du dann später an ein größeres Becken anschließen kannst - in der Schildkrötenhaltung gilt: Wer spart, zahlt doppelt und dreifach.


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BeitragVerfasst: Mi 20. Sep 2017, 07:27 
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Pepe hat geschrieben:
Auf die Ultra-Vitalux verzichte ich daher nicht, sie ist viel mehr das Rückgrat meiner Beleuchtung.

Mischlichtlampen wie die Vitalux sind eine veraltete Technik. Als Beleuchtung sind sie sicher total überholt, aber auch was die UV-A und UV-B Bestrahlung angeht, sind sie nicht mehr aktueller Stand der Technik. In einer Broschüre des Bundesamtes für Strahlenschutz wurde von der Anwendung bei Menschen, für die die Vitalux eigentlich entwickelt wurde, schon vor mehr als 10 Jahren abgeraten. Bei moderner Lichttherapie komen sie nicht mehr zum Einsatz.

Bei akut rachitischen Schildkröten kann man die Vitalux sicher als Nothilfe anwenden, wenn man ohnehin eine hat. Aber für die Dauerbestrahlung gesunder Tiere halte ich UV emittierende Halogenmetalldampflampen für sinnvoller und natürlicher, zumal die Tiere auch im UV-Bereich sehen können und daher die Welt überwiegend falschfarben sehen, wenn die Vitalux nur eine Stunde am Tag brennt.

Ich selbst verwende allerdings keine Lucky Reptile mehr, sondern "Reptiles Expert", 70 Watt, weil die einen deutlich höheren UV-B Austoß hat und auch länger zu verwenden ist. Das jedenfalls habe ich an jeweils mehreren Exemplaren gemessen. Ich hänge diese Lampen ebenfalls etwas höher und ergänze die dann fehlende Wärme meist durch "alte" Halogenmetalldampflampen und vor allem durch einen ausreichenden Aquarienheizer. Wenn das Wasser wärmer ist, lungern die Tiere nicht ganztägig unter den Lampen rum, genauso wie sie das im Hochsommer auch im Gartenteich und in der Natur nicht tun. Sie sitzen dann viel lieber in den sehr warmen Randbereichen der Gewässer, verdeckt von Pflanzen oder Algen. Nur die Köpfe schauen gelegentlich raus. Für Arten, die aus Warmgewässern stammen, ist das meines Erachtens die natürlichere Lebensweise.

Was die Außenfilter angeht, ich habe mit großen Eheim Filtern sehr gute Erfahrung gemacht. Allerdings tun es auch billigere Varianten, die hatte ich auch schon erfolgreich im Einsatz. Nach den Auskünften anderer Halter sollen auch Mattenfilter sehr gut geeignet sein. Dazu melden sich vielleicht noch andere.

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BeitragVerfasst: Mi 20. Sep 2017, 08:52 
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Pepe hat geschrieben:
Den Herstellerangaben nach erreicht die LRBS Desert 70W nur 67klx während die Sonne mit 100klx und mehr deutlich darüber liegt.

Die Beleuchtungsstärke hängt bekanntlich vom Abstand der Lichtquelle ab. LR gibt für die Bright Sun desert 70 W im Abstand von 20 cm sogar 150 klx an, für 30 cm 67 klx, (bei einem Lichtfleck von 21 cm bzw. 27 cm im Durchmesser. Dabei gilt gleiche Helligkeit ist in etwa auch gleiche Wärme). Ich habe die letzte meiner Vitalux längst abgegeben, sonst würde ich nachmessen. Aber dass sie in 1 m Abstand auch nur annähernd auf 67 klx kommen sollte, halte ich bei der alten Technik (Mischlichtlampe aus Glühlampe + Quecksilberdampflampe) auch bei einer Stärke von 300 Watt für eher unwahrscheinlich, abgesehen davon erzeugt der Quecksilberdampflampen-Anteil auch keine gute Lichtqualität.

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BeitragVerfasst: Mi 20. Sep 2017, 14:22 
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Ain't it? hat geschrieben:
Die Beleuchtungsstärke hängt bekanntlich vom Abstand der Lichtquelle ab. LR gibt für die Bright Sun desert 70 W im Abstand von 20 cm sogar 150 klx an, für 30 cm 67 klx, (bei einem Lichtfleck von 21 cm bzw. 27 cm im Durchmesser. Dabei gilt gleiche Helligkeit ist in etwa auch gleiche Wärme). Ich habe die letzte meiner Vitalux längst abgegeben, sonst würde ich nachmessen. Aber dass sie in 1 m Abstand auch nur annähernd auf 67 klx kommen sollte, halte ich bei der alten Technik (Mischlichtlampe aus Glühlampe + Quecksilberdampflampe) auch bei einer Stärke von 300 Watt für eher unwahrscheinlich, abgesehen davon erzeugt der Quecksilberdampflampen-Anteil auch keine gute Lichtqualität.


Mache ich gerne für dich: Bei 100cm hat die OUV knapp 5klx. Das war aber auch nicht mein Punkt. Der Mindestabstand zum Tier für die LRBS Desert 70W ist nach Hersteller 30cm und nach Hersteller gibt das LM dann 67klx ab. Natürlich kann man die Lampe tiefer hängen, empfehlen würde ich das aber nicht wollen. Das bedeutet dass man, so man die Herstelleranweisungen befolgt, keine 100+klx Sonnenplätze erreicht. Und dem lässt sich auch nicht beikommen wenn man die 150W Versionen nimmt.

Dass die Lichtqualität mangelhaft sein soll halte ich für ein akademisches Totschlagargument ohne Datengrundlage; ich habe sowohl LRBS Desert 70W als auch HCI-T 70 W/942 NDL Sonnenplätze im selben Becken gegeneinander getestet und keinen Unterschied bzgl. der Präferenz gefunden. Geht allerdings die OUV über dem HCI Sonnenplatz an, sonnen sich die Tiere ausschließlich dort. Color rendering index Ra scheint wohl nicht alles zu sein, das Mehr an Licht scheint den Tieren doch zu gefallen - und hilft hier meiner Erfahrung nach auch wie eine Tag-Nachtabsenkung der Temperaturen die Aktivität zu steigern.

Gepaart mit meinen Erfahrungen bei der Pflege von kranken Tieren werde ich auf diese veraltete, überholte Technik/Nothilfe gerne weiterhin zurückgreifen und sie auch weiterhin empfehlen. Die OUV ist ein Medikament. Sie ersetzt nicht eine leuchtstarke Sonnenplatzlampe. Gleichermaßen ersetzt aber mMn eine leuchtstarke Sonnenplatzlampe, mit oder ohne UV, nicht die OUV. Die OUV ist der kleinste gemeinsame Nenner der nötig ist um eine Schmuckschildkröte organisch gesund heranzuziehen und zu erhalten, daher meine Beschreibung als Rückgrat.


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BeitragVerfasst: Mi 20. Sep 2017, 16:07 
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Pepe hat geschrieben:
, keine 100+klx Sonnenplätze erreicht.

Also halten wir fest, die Bright sun mit 70 Watt erzeugt im Mindestabstand 67 klx, die Vitalux mit 300 W knapp 50 klx. Wo liegt der Vorteil?


Pepe hat geschrieben:
,ohne Datengrundlage;

Vor 15 Jahren waren die Foren voll von der Diskussion darüber, ob eine HQL bzw. eine Mischlichtlampe reicht oder ob es eine Halogen-Metalldampflampe sein muss. Damals hätten wir die Daten parat gehabt. Seit bald 10 Jahren gab es darüber in diesem und dem Vorgängerforum kaum noch Diskussionen. Da suche ich das jetzt auch nicht mehr mühselig zusammen. Ich überzeuge dich damit ja doch nicht, wenn nicht mal das Argument überzeugt, dass diese Lampe nicht mehr bei der Lichttherapie des Menschen eingesetzt wird. Ist auch nicht nötig, soll jeder machen wie er will. Allerdings sollten der Fragesteller und stille Mitleser dieses Threads nicht den Eindruck bekommen, dass hier alle der Meinung sind, eine Vitalux sei heute noch nötig, um Schildkröten gesund zu halten.


Pepe hat geschrieben:
,das Mehr an Licht scheint den Tieren doch zu gefallen -

Wir diskutieren doch nicht ernsthaft darüber, ob Mischlichtlampen bei gleicher Leistung genauso viel Licht erzeugen wie Halogen-Metalldampflampen? Natürlich wird es noch etwas heller, wenn du eine zusätzliche Vitalux mit 300 W drüber hängst, aber nicht soviel heller wie es durch zwei zusätzliche 150 W Halogen-Metalldampflampen würde, weil die nun mal eine bessere Lichtausbeute haben.

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BeitragVerfasst: Mi 20. Sep 2017, 17:14 
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Ain't it? hat geschrieben:
Pepe hat geschrieben:
, keine 100+klx Sonnenplätze erreicht.

Also halten wir fest, die Bright sun mit 70 Watt erzeugt im Mindestabstand 67 klx, die Vitalux mit 300 W knapp 50 klx. Wo liegt der Vorteil?


Sicheres, biologisch wirksames UV? 50klx erreicht die OUV aber nicht - muss sie auch nicht.


Zitat:
Pepe hat geschrieben:
,ohne Datengrundlage;

Vor 15 Jahren waren die Foren voll von der Diskussion darüber, ob eine HQL bzw. eine Mischlichtlampe reicht oder ob es eine Halogen-Metalldampflampe sein muss. Damals hätten wir die Daten parat gehabt. Seit bald 10 Jahren gab es darüber in diesem und dem Vorgängerforum kaum noch Diskussionen. Da suche ich das jetzt auch nicht mehr mühselig zusammen. Ich überzeuge dich ja doch nicht, ist auch nicht nötig. Soll jeder machen wie er will. Allerdings sollten der Fragesteller und stille Mitleser dieses Threads nicht den Eindruck bekommen, dass hier alle der Meinung sind, eine Vitalux sei heute noch nötig, um Schildkröten gesund zu halten.


Sagte ich doch, ohne Datengrundlage. Aber vor 15 Jahren reichten Halogen-Metalldampflampen auch nicht (alleine), da hier das UV fehlte. Das fehlte bei HQL Lampen auch. Lediglich Powersun Lampen und deren Nachbauten konnten UV, Licht und Wärme liefern und man konnte darüber diskutieren ob sie als alleinige Beleuchtung ausreichend sind. Wenn man gezwungen wäre sich für eine der drei Lampen zu entscheiden müsste man der Powersun, trotz all ihrer Mängel, den Vorzug geben.

Zitat:
wenn nicht mal das Argument überzeugt, dass diese Lampe nicht mehr bei der Lichttherapie des Menschen eingesetzt wird.


Warum sollte es? Wird die LRBS oder die Reptiles Expert dazu verwendet? Nein. Was dieses "Argument" betrifft schneiden also beide Lampen gleichermaßen gut/schlecht ab. Das du aber ein so intellektuell unehrliches "Argument" anführen musst zeigt nur dass du keine wirklichen Argumente hast.

Zitat:
Pepe hat geschrieben:
,das Mehr an Licht scheint den Tieren doch zu gefallen -

Wir diskutieren doch nicht ernsthaft darüber, ob Mischlichtlampen bei gleicher Leistung genauso viel Licht erzeugen wie Halogen-Metalldampflampen? Natürlich wird es noch etwas heller, wenn du eine zusätzliche Vitalux mit 300 W drüber hängst, aber nicht soviel heller wie es durch zwei zusätzliche 150 W Halogen-Metalldampflampen würde, weil die nun mal eine bessere Lichtausbeute haben.


Nein, keine Ahnung wie du darauf kommst. Du kannst meine Tests zur Präferenz natürlich ignorieren, ich überzeuge dich ja doch nicht. Das Problem bei zwei 150W Halogen-Metalldampflampen ist das diese kein UV liefern würden. Viel gutes hVis Licht ist schön, ein Mangel daran aber führt nicht zu unheilbaren Stoffwechselstörungen, eine Schildkröte die unter einer 160W Powersun aufgezogen wurde wird gesünder sein als eine die unter einer 150W HQI aufwuchs. Ich habe lediglich geschrieben dass die Halogen-Metalldampflampen + OUV ein Mehr an Licht (und Wärme!) liefert (verglichen mit LRBS oder HCI stand alone Beleuchtungen) welches wie die Nachtabsenkung zu einer Aktivitäts-/Virilitätssteigerung führt wobei dieser Effekt nur eine positive Nebenwirkung ist, primärer Sinn der OUV ist aber UVB.


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BeitragVerfasst: Mi 20. Sep 2017, 17:17 
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Hallo alle,
Ich melde mich heute oder morgen Abend nochmal in der Langfassung.
Jetzt erstmal nur Handy.
Ich würde die Becken gerne mit Hamburger Mattenfilter betreiben. Das erscheint mir sinnvoll und günstig. Habt ihr Gründe dagegen?

Sebastian


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BeitragVerfasst: Mi 20. Sep 2017, 17:55 
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Pepe hat geschrieben:
Wird die LRBS oder die Reptiles Expert dazu verwendet? Nein. Was dieses "Argument" betrifft schneiden also beide Lampen gleichermaßen gut/schlecht ab.

Pepe hat geschrieben:
Das Problem bei zwei 150W Halogen-Metalldampflampen ist das diese kein UV liefern würden.

Die beiden obigen Zitate lassen mich vermuten, dass du nicht weißt, dass Bright Sun und Co auch Halogen-Metalldampflampen sind. Natürlich wird nicht die Marke Lucky Reptile für die menschliche Therapie eingesetzt, aber eben Lampen vom selben Typ sowie Leuchtstoffröhren, nicht mehr Mischlichtlampen à la Vitalux wie vor 50 Jahren.

CU, A.

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BeitragVerfasst: Mi 20. Sep 2017, 19:17 
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Ain't it? hat geschrieben:
Die beiden obigen Zitate lassen mich vermuten, dass du nicht weißt, dass Bright Sun und Co auch Halogen-Metalldampflampen sind.


Dieses Zitat von weiter oben im thread sollte Leser davon überzeugen das dem nicht so ist:

Pepe hat geschrieben:
Eine leuchtstarke Lampe für Licht und Wärme auf dem Sonnenplatz ersetzt die OUV aber nicht, hier eignen sich Metalldampflampen - entweder ohne oder mit UV: http://www.zierschildkroete.de/pages/beleuchtung.php


Tut mir Leid aber in meiner wohlwollenden, und naiven, Art habe ich einfach angenommen wenn 150 W Halogen-Metalldampflampe geschrieben wird, seien normale HQI/HCL/MHN/CDM Lampen gemeint, nicht Terraristiklampen.

Zitat:
Natürlich wird nicht die Marke Lucky Reptile für die menschliche Therapie eingesetzt, aber eben Lampen vom selben Typ sowie Leuchtstoffröhren, nicht mehr Mischlichtlampen à la Vitalux wie vor 50 Jahren.


Wenn Osram mit einer Metalldampflampe die UV abgibt wie die OUV rauskommt bin ich der erste der 10 davon kauft, bis dahin bleibe ich bei der OUV. Meines Wissens nach sind Metalldampflampen für die humane Lichttherapie noch in der Versuchsphase (und dabei kommen z.B.: drei 450W Lampen zum Einsatz) und der Standard sind Röhren.


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BeitragVerfasst: Mi 20. Sep 2017, 20:12 
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jason13 hat geschrieben:
Ich würde die Becken gerne mit Hamburger Mattenfilter betreiben. Das erscheint mir sinnvoll und günstig. Habt ihr Gründe dagegen?

Mattenfilter sind hit or miss Angelegenheiten. Viele Tiere vertragen sich mit ihm, manche reissen ihn aber aus dem Aquarium. Dabei ist immer auf Ausbruchssicherheit zu achten weil der Schwamm erklettert werden kann wobei das Tier aus dem Aquarium oder hinter die Matte (wo es vielleicht sogar ersäuft) fallen kann. Bei deinem 80cm Becken würde er aber sehr viel Platz wegnehmen; einfacher und besser wäre mMn ein Blumenkastenfilter, der über dem Aquarium plaziert wird. Auf der einen Seite pumpt man das Wasser mit einer Kreiselpumpe (mit Vorfilter damit man den groben Dreck nicht in den Filter pumpt) in den Blumenkasten der mit Lavamulch oder (zwecks Gewichtsreduktion) grober Filtermatte bestückt ist hinein und auf der anderen Seite läuft es wieder ins Aquarium zurück. Richtig gemacht (ein Hauptrücklauf und ein zusätzlicher Notrücklauf sollte der erste verstopfen) ist die Gefahr von Überschwemmungen sehr klein.

Mehr Ideen zum Filter gibt es hier: http://www.turtle-technik.de/


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