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 Betreff des Beitrags: Re: Sepsis?
BeitragVerfasst: Di 15. Mär 2016, 13:07 
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Registriert: Mi 4. Dez 2013, 20:21
Beiträge: 51
Hallo,

Manu vielen vielen Dank. Hab ich alles notiert. Ab heute gibts kleine Protionen und öfter am Tag. Hoffentlich find ich was, weil der Winter bei uns heute schon wieder einzieht. Wir haben geschlossene Schneedecke. Ganz tolle Wurst. :angry:

Heute hat sie wieder vieeel Wasser aufgenommen mit Deiner Methode und ich glaube sie mag das auch ganz gerne so. Sie wirkt zumindest für mich aus Menschensicht nicht besonders gestreßt, wenn sie in der Badewanne ist, sondern sitzt mit raushängenden Füßen da und lässt sich berieseln.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sepsis?
BeitragVerfasst: Di 15. Mär 2016, 19:29 
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Registriert: Mi 4. Dez 2013, 20:21
Beiträge: 51
Guten Abend noch mal,

ich muss mich noch mal melden. Sie hat heute das erste Mal Kot und ein weiteres Mal Urin abgesetzt, der Kot war dunkel aber eher weich. :jump2:
Meine TÄ sagt wir sind auf einem guten Weg, denn auch sich noch mal im Internet über die Panzerröte während oder nach der Winterstarre belesen.
Wir beide sind gottsfroh Mia jetzt nicht auf "Sepsis" behandelt zu haben.
Ich hab jetzt die "Schildkröten im Focus" eingehend studiert. Ich gehe davon aus das Mia eine Posthibernale Panzerröte hat. Jetzt steht da in dem Artikel, das eine UV - Lampe da aber eher kontraproduktiv ist und mehr schadet als nützt, da durch den partiellen Kalziumabbau im Knochen eher zuviel Klazium im Blut ist als zu wenig.
Dort scheiben sie ein PAR-Strahler wäre sinnvoller.
Soll ich ihr die Lucky nehmen und lieber nen PAR-Strahler verwenden bis die Rötung komplett verschwunden ist?
Ist ja nicht so, dass ich den nicht auch zu Hause hätte. :laugh1:

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 Betreff des Beitrags: Re: Sepsis?
BeitragVerfasst: Di 15. Mär 2016, 22:16 
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Registriert: Mo 23. Jun 2014, 19:58
Beiträge: 267
Bilder: 1
Hallo!



Schokomaus hat geschrieben:
Sie hat heute das erste Mal Kot und ein weiteres Mal Urin abgesetzt, (...)


Schönschön. :blink:


Schokomaus hat geschrieben:
(...) der Kot war dunkel aber eher weich. :jump2:


Das dachte ich mir. Aus diesem Grund die obige Fütterungsempfehlung... - welche übrigens auch für gesunde Tiere "übernommen" werden darf - weitgehend zumindest, denn wenn man mal von irgendeiner Futterpflanze aus irgendeinem Grund (z. B. Jäten, irgendein Rückschnitt, etc.) nen richtig großen Haufen zusammen bekommen hat und den "loswerden" möchte, so spricht natürlich nichts dagegen.
Unterm Strich ist aber, überspitzt formuliert, die Ernährungsweise "Die Tiere dürfen (fast) alles, aber von allem nur "ein Maul voll" ... " die eher bessere, wenngleich wie gesagt keinerlei Notwendigkeit besteht, sich bei jeder Fütterung akribisch dran zu halten (außer vielleicht man steht auf Selbstgeißelung... :zwink: ).


Schokomaus hat geschrieben:
Wir beide sind gottsfroh Mia jetzt nicht auf "Sepsis" behandelt zu haben.


Der folgende Satz geht jetzt nicht an dich, sondern an alle Mitleser (weil beim Lesen von so etwas erfahrungsgemäß gerne mal falsch verstanden wird):
Das dürfte im Fall von Schildkröte "Mia" wohl wirklich so sein, heißt aber gleichzeitig trotzdem, dass eine Sepsisbehandlung bisweilen schlichtweg nötig ist und Leben rettet - ein entsprechend versierter Tierarzt wird das zu beurteilen wissen.
Insofern: Sich den Tierarztbesuch zu ersparen, weil "oft zu Unrecht auf Sepsis behandelt wird" ist schlichtweg die falsche Schlussfolgerung.


Schokomaus hat geschrieben:
Ich hab jetzt die "Schildkröten im Focus" eingehend studiert.


Finde ich gut (Wissen zahlt sich schließlich nicht selten aus!), wenngleich ich solchen Artikeln bisweilen etwas skeptisch gegenüberstehe. Weniger des Inhaltes wegen, sondern weil daraus erfahrungsgemäß oft (nicht zwangsläufig richtige!) Schlüsse gezogen werden - siehe vorhergehender Absatz.
Wenn man derartigen Artikeln aber keine "bibelähnliche Bedeutung" beimisst und völlig "bibeltreu" handelt, kann man durchaus davon profitieren.


Schokomaus hat geschrieben:
Ich gehe davon aus das Mia eine Posthibernale Panzerröte hat.


Ich gehe davon aus, dass es naheliegender ist, dass irgendeine "Entzündung", zumindest aber "Reizung" des Darms vorliegt.*
Wissen tun wir es aber im Endeffekt beide gleich wenig.


Schokomaus hat geschrieben:
Jetzt steht da in dem Artikel, das eine UV - Lampe da aber eher kontraproduktiv ist und mehr schadet als nützt, da durch den partiellen Kalziumabbau im Knochen eher zuviel Klazium im Blut ist als zu wenig.
Dort scheiben sie ein PAR-Strahler wäre sinnvoller.
Soll ich ihr die Lucky nehmen und lieber nen PAR-Strahler verwenden bis die Rötung komplett verschwunden ist?


Siehe vorheriger Absatz.
Fakt ist, dass bislang (noch) nichts Genaueres zum Zustand deines Tieres bekannt ist, darauf aufzubauen bedeutet im blödsten Fall ein komplett instabiles "Fundament" zu "bauen" und so die Sache von vorn herein nicht mehr als "wackelig" zu gestalten, wenn du verstehst, worauf ich hinaus will.
Genau das ist der Grund, warum ich derartige Artikel bisweilen mit so gemischten Gefühlen betrachte.
In deinem Fall (=der Frage: Lampe austauschen?) wird für den Fall, dass du es machst, nicht allzu viel passieren. In anderen Fällen wird aber basierend auf solchen Artikeln vielleicht etwas wirklich akut ausschlaggebendes verändert, was dann, wenns blöd geht, zum Misserfolg führen kann.


Lieben Gruß
Emanuel

* Die Erklärung zu meiner Vermutung (nur der Vollständigkeit halber, da sie aber ihrerseits ebenso auf Vermutungen aufbaut, bitte nicht hineinsteigern, auch wenns viell. einigermaßen schlüssig klingen mag): Deine Beschreibung des Kotes hat mich auf die Idee gebracht, ebenso wie die Behandlung des geringgradigen Wurmbefalles voriges Jahr. Ich weiß nämlich nicht, ob "die Münchner" eine bestimmte mehr oder weniger "standardisierte Vorgehensweise" bei den einzelnen Abstufungen der "Diagnose Wurmbefall" haben, da sie aber in Sachen "Reptilienmedizin" gewiss auch eine bestimmte Vorreiter-Position haben, glaube (glaube wohlgemerkt!) ich nicht, dass 2 behandelnde Ärztinnen noch so wie früher durchaus üblich einen selbst sehr geringgradigen Wurmbefall als unbedingt behandlungsbedürftig ansehen. Ich glaube (wiederum: glaube!) daher, dass da entweder noch irgendwas im Kontext gewesen sein könnte, was es als in diesem Fall als sehr sinnvoll erscheinen hat lassen, oder aber dass es schlichtweg eine bestimmte Wurmart war. Es gibt nämlich Parasiten, bei welchen nach aktuellem Kenntnisstand wohl selbst bei geringem Befall eine Behandlung auf jeden Fall sinnvoll ist. Wie gesagt, wenn es tatsächlich so gewesen ist - deine Beschreibung des Kots würde dazu passen... also dass der Darm noch was "loswerden" (das kann theoretisch z. b. auch die "Leiche" einer großen Wurmart sein) muss, was er im Vorjahr nicht mehr geschafft hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sepsis?
BeitragVerfasst: Mi 16. Mär 2016, 09:30 
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Registriert: Mi 4. Dez 2013, 20:21
Beiträge: 51
Hallo Manu,

Schwangerschaftsbedingt lag ich heute nach ab 3.00 Uhr wach und hab ebenfalls noch mal viel über Mia und Panzerrötung nachgedacht (hatte ja sonst nix zu tun).

Hab mir auch den Focus noch mal geschnappt und mir auch für mich gedacht, das man nicht alles über nen Kamm scheren darf und immer davon ausgehen kann, das bei einer Panzerrötung nach der Winterstarre immer alles so verläuft wie die Hunsrücker Seite bzw. der Artikel im Focus beschreibt.

Ich stimme Dir völlig zu, dass eine tierärztliche Abklärung bei Panzerrötungen immer von Nöten ist, da es sich ja eventuell wirklich mal um eine Sepsis handeln könnte und die dann nach der richtigen Diagnose natürlich dementsprechend behandelt gehört. Aber eben das ganze auch kritisch hinterfrägt.

Die Menge der Fütterung hab ich gestern (zwangsweise) schon runterfahren müssen, weil ich unter den Schneemaßen nicht wirklich viel gefunden hab und ich jetzt eigentlich nicht auf Salat oder sowas gehen will, weil sich darin ja Schadstoffe befinden, die ich jetzt nicht vorteilhaft finde für Mia, ich würde lieber beim Unkaut aus der Natur bleiben auch wenn ich weiß das da natürlich auch Schadstoffe drin sind.

Zitat:
* Die Erklärung zu meiner Vermutung (nur der Vollständigkeit halber, da sie aber ihrerseits ebenso auf Vermutungen aufbaut, bitte nicht hineinsteigern, auch wenns viell. einigermaßen schlüssig klingen mag): Deine Beschreibung des Kotes hat mich auf die Idee gebracht, ebenso wie die Behandlung des geringgradigen Wurmbefalles voriges Jahr. Ich weiß nämlich nicht, ob "die Münchner" eine bestimmte mehr oder weniger "standardisierte Vorgehensweise" bei den einzelnen Abstufungen der "Diagnose Wurmbefall" haben, da sie aber in Sachen "Reptilienmedizin" gewiss auch eine bestimmte Vorreiter-Position haben, glaube (glaube wohlgemerkt!) ich nicht, dass 2 behandelnde Ärztinnen noch so wie früher durchaus üblich einen selbst sehr geringgradigen Wurmbefall als unbedingt behandlungsbedürftig ansehen. Ich glaube (wiederum: glaube!) daher, dass da entweder noch irgendwas im Kontext gewesen sein könnte, was es als in diesem Fall als sehr sinnvoll erscheinen hat lassen, oder aber dass es schlichtweg eine bestimmte Wurmart war. Es gibt nämlich Parasiten, bei welchen nach aktuellem Kenntnisstand wohl selbst bei geringem Befall eine Behandlung auf jeden Fall sinnvoll ist. Wie gesagt, wenn es tatsächlich so gewesen ist - deine Beschreibung des Kots würde dazu passen... also dass der Darm noch was "loswerden" (das kann theoretisch z. b. auch die "Leiche" einer großen Wurmart sein) muss, was er im Vorjahr nicht mehr geschafft hat.


Das ist in der Tat ein interessanter Gedankengang. Das kann natürlich gut sein, dass es genauso war bzw. ist und mir die beiden TÄs das einfach nicht weiter erklärt haben. Leider hat sie gestern ihren Kot so ins Zeitungspapier "eingearbeitet" das ich keine Spuren von irgendwas erkennen konnte.
Was mir jetzt da im Zusammenhang noch einfällt. Die beiden haben in diesen 9 Wochen in der sie diese Wurmsache ausgestanden haben, 2 komplette Sepiaschalen aufgefressen, soviel wie noch nie. Vielleicht hat das ja dazu geführt das sie nicht mehr soviel Kot absetzen konnten wie sie eigentlich sollten, da zuviel Kalzium ja unter anderem auch zu Verstopfung führen kann ( ich denke da an den Knochenkot bei Hunden, die wenn sie zuviel Knochen fressen - sprich zu viel Kalzium aufgenommen haben, eben Verstopfung und diesen weißen knochenharten Kot bekommen) . :denken:
Aber das ist jetzt nur so ein Hirngespinst.. das mir jetzt im Zusammenhang mit Deinem Gedankengang einfiel. Daran hab ich nicht mehr gedacht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sepsis?
BeitragVerfasst: Fr 25. Mär 2016, 17:09 
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Registriert: Mi 4. Dez 2013, 20:21
Beiträge: 51
Hallo :winke:

ich wollte mal über Mias Zustand berichten. Ich denke sie hat das Schlimmste soweit überstanden. Sie setzt weiterhin gut Urin und Kot ab. Der Kot ist mittlerweile wieder "normal" wurstförmig.
Die Rotfärbung ist auch fast weg. Man sieht sie nur noch ganz leicht. Meine TÄ ist jetzt 2 Wochen im Urlaub, danach sprechen wir uns wieder.
Die Schwester werde ich je nach dem wie sich das Wetter macht, die nächsten Tage aus dem Kühlschrank holen, wenn sie dann soweit "aufgetaut" ist, kommen beide in ihr Freiland hinaus.

Ich hoffe sehr das da nix mehr nachkommt. Blut werde ich ihr auf jeden Fall noch abnehmen lassen und über die nächste Winterstarre werd ich mir den Sommer über sehr viele Gedanken machen.

Manu noch mal vielen vielen Dank für Deine kompetente Hilfe.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sepsis?
BeitragVerfasst: Sa 23. Apr 2016, 17:26 
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Registriert: Mi 4. Dez 2013, 20:21
Beiträge: 51
Hallo,

ich wollte zum Abschluss noch einmal berichten. Mia hat das ganze soweit "unbeschadet" überstanden. Seit Anfang April sind beide Tiere zurück im Frühbeet. Bei Mia habe ich abschließend noch eine Blutuntersuchung machen lassen. Laut LMU alles völlig unauffällig. Die Rotfärbung ist komplett weg.
Ich glaube ich hab sie auch zu "naß" überwintert, aus lauter Angst, sie könnten austrocknen. Fakt ist das ich heuer die Kotproben bereits im Juni/Juli einschicken werde, damit ich im Falle einer erneuten Entwurmung dafür einfach lange genug Zeit hab, das ganze durchzuziehen.

Ich werd mich definitiv genauestens über die Frühbeetüberwinterung informieren, aber zuerst muss ich jetzt mal unseren 2. Sohn bekommen. :laugh1:

Vielen Dank noch mal Manu für Deine Hilfe, ohne Dich und meine TÄ wäre das ganze wohl anders abgelaufen.

Liebe Grüße
Schoko

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